Partner gesucht Stratus erleichtert mit Avance-Software den Einstieg in die Hochverfügbarkeit
Im Rahmen einer Desaster-Recovery- und Hochverfügkarkeits-Lösung auf Xen-Basis virtualisieren – das hört sich komplex und teuer an. Stratus hat die Linux-basierte Virtualisierung gezähmt und dem Fachhandel ein mundgerechtes Paket geschnürt.
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Stratus blickt auf 30 Jahre Hardware-Herstellung zurück. Man kennt das Unternehmen insbesondere für die Intel-basierten Hochverfügbarkeits-Server. Vor rund drei Jahren ist das Unternehmen ins Software-Geschäft eingestiegen und bietet mit Anance eine Hochverfügbarkeits-Lösung, die auf Standard-Servern läuft. Freigegeben ist die Software derzeit für verschiedene HP- und Dell-Server, es laufen aber Gespräche mit anderen deutschen Herstellern, wie Channel-Manager Timo Brueggemann betont. Das Prinzip dahinter ist folgendes: Man nehme zwei Standard-Server, auf denen die Avance-Software läuft und verbindet sie über ein privates Netzwerk. Jeder der beiden Server hat zwei interne Festplatten, die synchronisiert werden.
Laufender Betrieb

Wird im laufenden Betrieb ein Fehler gemeldet, nimmt die Avance-Software eine Live-Migration vor. Dieses verschieben von virtuellen Maschinen im laufenden Betrieb ist eine Funktion des Xenservers namens Xenmotion. Avance baut nämlich auf der Linux-basierten Xen-Technologie auf und nutzt den Xenhypervisor, „über den die Festplatte der virtuellen Maschine über Systemgrenzen hinweg gespiegelt wird“, erläutert Georg Dier, Senior Consultant bei Stratus Technologies.
Gezähmtes Linux

Der Vorteil von Avance ist, dass Nutzer und betreuendes Systemhaus die kostengünstige Xen-Technologie in kleinen Hochverfügbarkeitsprojekten nutzen kann, ohne tief in die Linux-Welt eintauchen zu müssen. Die Avance-Benutzeroberfläche ist vielmehr komplett Browser-basiert. Im Vergleich zu anderen Virtualisierungs-Lösungen besticht Avance durch den Preis: Netto kostet die Software (ohne Standard-Server) 4.000 Euro. Ein einjähriger Wartungsvertrag, mit den anfallenden Updates und der im Hochverfügbarkeits-Umfeld üblichen 24x7-Hotline (24 Stunden an sieben Tagen die Woche), kostet weitere 960 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.
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