Partner gesucht Stratus erleichtert mit Avance-Software den Einstieg in die Hochverfügbarkeit

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Im Rahmen einer Desaster-Recovery- und Hochverfügkarkeits-Lösung auf Xen-Basis virtualisieren – das hört sich komplex und teuer an. Stratus hat die Linux-basierte Virtualisierung gezähmt und dem Fachhandel ein mundgerechtes Paket geschnürt.

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Stratus blickt auf 30 Jahre Hardware-Herstellung zurück. Man kennt das Unternehmen insbesondere für die Intel-basierten Hochverfügbarkeits-Server. Vor rund drei Jahren ist das Unternehmen ins Software-Geschäft eingestiegen und bietet mit Anance eine Hochverfügbarkeits-Lösung, die auf Standard-Servern läuft. Freigegeben ist die Software derzeit für verschiedene HP- und Dell-Server, es laufen aber Gespräche mit anderen deutschen Herstellern, wie Channel-Manager Timo Brueggemann betont. Das Prinzip dahinter ist folgendes: Man nehme zwei Standard-Server, auf denen die Avance-Software läuft und verbindet sie über ein privates Netzwerk. Jeder der beiden Server hat zwei interne Festplatten, die synchronisiert werden.

Laufender Betrieb

Georg Dier ist Senior Consultant bei Stratus. (Archiv: Vogel Business Media)

Wird im laufenden Betrieb ein Fehler gemeldet, nimmt die Avance-Software eine Live-Migration vor. Dieses verschieben von virtuellen Maschinen im laufenden Betrieb ist eine Funktion des Xenservers namens Xenmotion. Avance baut nämlich auf der Linux-basierten Xen-Technologie auf und nutzt den Xenhypervisor, „über den die Festplatte der virtuellen Maschine über Systemgrenzen hinweg gespiegelt wird“, erläutert Georg Dier, Senior Consultant bei Stratus Technologies.

Gezähmtes Linux

Zwei Standard-Server mit jeweils zwei Festplatten bilden die Grundlage für die Hochverfügbarkeits-Lösung. (Archiv: Vogel Business Media)

Der Vorteil von Avance ist, dass Nutzer und betreuendes Systemhaus die kostengünstige Xen-Technologie in kleinen Hochverfügbarkeitsprojekten nutzen kann, ohne tief in die Linux-Welt eintauchen zu müssen. Die Avance-Benutzeroberfläche ist vielmehr komplett Browser-basiert. Im Vergleich zu anderen Virtualisierungs-Lösungen besticht Avance durch den Preis: Netto kostet die Software (ohne Standard-Server) 4.000 Euro. Ein einjähriger Wartungsvertrag, mit den anfallenden Updates und der im Hochverfügbarkeits-Umfeld üblichen 24x7-Hotline (24 Stunden an sieben Tagen die Woche), kostet weitere 960 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum Fachhandelsgeschäft und den neuen Versionen von Avance.

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