IBM startet Storage-Initative Mittelstand Speicherwachstum betrifft vor allem den Mittelstand

Redakteur: Philipp Ilsemann

Gemeinsam mit IT-BUSINESS ruft IBM die »Storage-Initiative Mittelstand« ins Leben. IT-BUSINESS sprach mit IBMs Brandleader Storage, Marcellus Scheefer, über Chancen und Herausforderungen, denen sich mittelständischen Unternehmen gegenüberstehen.

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ITB: Die »IBM-Storage-Initiative Mittelstand« steht in den Startlöchern. Warum sind Speicherthemen gerade für mittelständische Unternehmen interessant?

Scheefer: Das Speicherwachstum betrifft nicht nur Großkunden, sondern alle Unternehmen. Die positive wirtschaftliche Gesamtsituation in Deutschland schlägt sich aber vor allem im Mittelstandsbereich nieder – mehr Geschäft bedeutet aber mehr Daten und bedeutet mehr Bedarf an Speicher. Dabei sprechen wir von keinen kleinen Zahlen, sondern einem jährlichen Wachstum von 50 bis 60 Prozent. Weil die IT im Mittelstand aber oftmals schlank organisiert und dezentral gewachsen ist, mit all den Nachteilen wie Inselbildungen und dezentrales Management, stellen viele mittlere Unternehmen fest, wie schwierig es geworden ist, mit diesem immer größer werdenden Berg an Daten zurechtzukommen. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Partnern Lösungen und Services aufzuzeigen, um diesem Problem Herr zu werden.

ITB: Welche Fokusthemen haben sich für den Mittelstand herauskristallisiert?

Scheefer: Viele Themen sind nicht neu, und unsere Erfahrung deckt sich ganz gut mit dem, was auch Analysten über den deutschen Mittelstand sagen: Ganz weit oben steht das Thema Backup und Recovery. Die sichere Wiederherstellung von Daten ist für den Fortbestand eines Unternehmens lebenswichtig. Hier braucht jede Firma ein nahezu perfektes Konzept. Ebenso wichtig ist die Archivierung von Daten, um die Live-Systeme des Kunden zu entlasten und Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Hier unterstützen wir viele Möglichkeiten von Tape bis Disk. Darüber hinaus steht die Optimierung bestehender Speicherinfrastrukturen im Fokus, beispielsweise durch Storage-Virtualisierung. Schließlich soll die IT als Motor wirken und nicht als Verhinderer. Für viele große Unternehmen ist das zwar schon Business as Usual, im Mittelstand kommt das Thema jedoch gerade erst an. Anders verhält es sich mit der Verwaltung von unstrukturierten Daten. In mittelständischen Unternehmen machen sie rund 80 Prozent des Wachstums aus. Mit Hilfe von File Sharing können wir dieses Thema optimal adressieren. Von der Block- geht man hier zur File-Virtualisierung über. Die Scale Out File Services (SOFS) von IBM bieten Unternehmen ein globales Filesystem, das sich nahezu unbegrenzt skalieren lässt und dabei hoch performant ist. Information Lifecycle Management (ILM) ist dabei schon integriert.

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