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Industrie 4.0

Smartphones und Tablets als Fenster zur Produktion

| Autor / Redakteur: Ulrich W. Schamari / Jürgen Schreier

Katharina Klobassa, Abas: „Eine stationäre Interaktion kann nicht einfach auf die mobile Anwendung übertragen werden.“
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Katharina Klobassa, Abas: „Eine stationäre Interaktion kann nicht einfach auf die mobile Anwendung übertragen werden.“ (Bild: Abas)

Die Fertigung mit Smartphone oder Tablet steuern: Klingt toll, ist aber so einfach nicht. Schließlich müssen diese Smart Devices und die zur Steuerung erforderlichen Apps in eine bestehende IT-Infrastruktur eingebunden werden. Auch Sicherheitsaspekte gilt es dabei zu berücksichtigen.

Auch der Maschinen- und Anlagenbau verändert sich unter dem Einfluss der mobilen Kommunikation. Das Forum IT@Automation im Branchenverband VDMA nahm dies zum Anlass, in Frankfurt unter dem Motto „Smart Devices als Fenster in die Produktion“ über Herausforderungen und Lösungen für die Zukunft zu informieren. Moderator Andreas Beu von der User Interface Design GmbH in Ludwigsburg verwies auf eine Gardner-Studie, der zufolge 2016 mehr als 40 % der Angestellten ihren Arbeitsalltag vorwiegend mit mobilen Kommunikationsgeräten bestreiten werden.

Beu: „Da ist es natürlich wichtig, dass wir uns rechtzeitig Gedanken darüber machen, was das für unsere Branchen bedeutet.“ Die Frage sei, wie man diese Geräte in die Produkte, die Produktions- und Geschäftsprozesse des Maschinenbaus integrieren könne.

Fertigungsbereiche werden noch mehr mit IT durchsetzt

Bei der mit „Industrie 4.0“ bezeichneten industriellen Revolution gehe es darum, dass die Fertigungsbereiche noch mehr mit IT durchsetzt werden, betonte Andreas Kirsch von der Guardus Solutions AG, Ulm. „Man möchte den Produkten mehr Information direkt einstempeln, damit die Kommunikation Maschine-Mensch noch besser funktioniert“, erläuterte er.

Die Organisation und die Steuerung der Wertschöpfungskette wolle man so über den Lebenszyklus eines Produktes gestalten. Zudem sei beabsichtigt, die Individualisierung von Kundenwünschen – von der Produktidee über den Auftrag und die Entwicklung bis hin zum Recycling – informationstechnisch zu begleiten.

Hinter welchen App-Ideen verbergen sich tatsächlich Potenziale?

Mobile Apps sind für die Hard- und Softwareentwicklung in der Industrie, mit der sich das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering in Kaiserslautern (IESE) beschäftigt, seit langen Jahren ein großes Thema. Aus dieser Erfahrung heraus warnte Fraunhofer-Abteilungsleiter Marcus Trapp vor zu viel Euphorie: „Man sollte wirklich ganz genau überlegen, hinter welchen App-Ideen sich tatsächlich Potenziale verbergen.“ Apps für den Geschäftsalltag seien nicht nur ein kleines Stück Software. Die Einbindung in die bestehende IT-Infrastruktur erfordere einen erheblichen Aufwand.

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