Anbieter zum Thema
Gründe für den Verlust
Eine hohe Verfügbarkeit ist eine tolle Sache, aber auch der höchste Invest kann diese nicht gewährleisten, wenn an anderer Stelle wichtige oder sogar geschäftskritische Daten verloren gehen. Beispielsweise weil wichtige Dateien, Volumes oder virtuelle Maschinen versehentlich gelöscht werden, oder ein Virus sie beschädigt. Zur ausgewachsenen Kriste kommt es, wenn es in einem solchen Fall kein Backup gibt oder dieses fehlerhaft ist. Die häufigsten Ursache für verlorengegangene Daten sind Hardware-Probleme, dicht gefolgt von menschlichen Fehlern. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Umfrage von Kroll Ontrack. Der Datenrettungs-Spezialist befragte mehr als 2.000 Teilnehmer aus 17 Ländern weltweit zur Ursache ihrer jüngsten Datenverluste. 40 Prozent halten demnach menschliche Fehler für die Hauptursache, was sich in der Realität nicht ganz bewahrheitet. Bemerkenswert ist die Entwicklung der Ansichten: Bei der selben Studie im Jahr 2005 hielten nur elf Prozent der Befragten die Anwender für die Datenverlust-Ursache.
Damals gaben noch 56 Prozent der Befragten Hardware- und Systemfehlern die Hauptschuld an den Datenproblemen. Auch Computerviren legten als Übeltäter wieder zu: Waren Viren im Jahr 2005 mit vier Prozent „Schuldigkeit“ gelistet, so kamen sie dieses Jahr auf knapp sieben Prozent. Fast ein Fünftel der Betroffenen konnten jedoch nicht nachvollziehen, wie und warum ihre Daten verschwanden.
Zu Ende Denken
Jeder private und professionelle Anwender sollte daher sicherstellen, dass neue Technologien kompetent eingesetzt werden und dass kritische Daten zusätzlich redundant gesichert werden. „Für den Ernstfall sollte jeder Anwender seinen persönlichen Desaster-Recovery-Plan festgelegt haben, um den Fortlauf seiner Geschäfte zu gewährleisten“, sagt Peter Böhret, Managing Director bei Kroll Ontrack.
Wie Branchen-Experten den Markt für Business Continuity und Hochverfügbarkeit bewerten, lesen Sie auf der nächsten Seite.
(ID:2046463)