Evergreen One for AI als neuer Service Pure Storage: Datensouveränität, KI und die Cloud

Von Sylvia Lösel 3 min Lesedauer

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Datensouveränität wird zum strategischen Muss. Pure Storage hat nun seine Enterprise Data Cloud mit neuen Features ausgestattet und gibt Partnern gute Argumente für Kundengespräche an die Hand.

Die Diskussion um Datensouveränität eröffnet Storage-Anbietern und Dienstleistern neue Geschäftsmöglichkeiten.(Bild: ©  imfotograf - stock.adobe.com)
Die Diskussion um Datensouveränität eröffnet Storage-Anbietern und Dienstleistern neue Geschäftsmöglichkeiten.
(Bild: © imfotograf - stock.adobe.com)

Vom ‚Nice-to-have‘ zum ‚Must-have‘. Datensouveränität wird künftig kein nettes Beiwerk mehr sein, sondern ein wichtiges strategisches Asset für Unternehmen. Dieser Überzeugung ist nicht nur Elke Steinegger, Regional Vice President bei Pure Storage. „Der Zugang zu Daten und deren Management, jederzeit und überall, On-Prem und Off-Prem, ist die Grundlage dafür.“ Und Archana Venkatraman, Senior Research Director, Cloud Data Management, IDC Europe, ist sicher, „dass die Datensouveränität ab 2025 als strategische Priorität behandelt wird. Unternehmen, die sich auf Strategien zur Verbesserung der Datenresilienz, -kontrolle und -autonomie konzentrieren, können Abhängigkeiten, Risiken und Gefahren minimieren.“

KI als weiterer Business-Booster

Natürlich spielen solche Szenarien den Anbietern von Storage-Lösungen in die Karten, hebt es deren Lösungen doch ins Rampenlicht. Und noch ein weiteres Thema sorgt fast für so etwas wie Goldgräberstimmung: Künstliche Intelligenz. Denn die Grundvoraussetzung für funktionierende KI-Projekte in Unternehmen, ist die Erhebung von Daten, die wiederum irgendwo abgelegt werden müssen. Storage-Strategien und -Systeme spielen hier eine wichtige Rolle.

Ein El Dorado also für Dienstleister, wenn es darum geht zu beraten, welche Daten wo gespeichert werden und welche weiteren Aspekte es zu beachten gilt. Beispielsweise:

  • Risiken von Dienstunterbrechungen,
  • Bedenken hinsichtlich internationaler Einflussnahme,
  • sich weiterentwickelnde Vorschriften und Regulatorik,
  • Cybersecurity,
  • Energieeffizienz und -kosten.

In hybriden Szenarien denken

Was also braucht es, um Datensouveränität zu erlangen? Es gehe nicht um eine Entweder-Oder-Entscheidung zwischen Public-Cloud-Diensten auf der einen Seite, und der Missachtung aller mit der Datensouveränität verbundenen Risiken auf der andern Seite. Sondern es gehe um eine Bewertung der strategischen Ziele von Unternehmen, bei der die Risikolandschaft analysiert wird. Welche Dienste und Datensätze sind am kritischsten und sensibelsten? Diese Workloads könne man in souveränen Umgebungen platzieren und gleichzeitig die Public Cloud für weniger kritische Funktionen nutzen. Bei der Wahl der Service Provider könnten künftig zunehmend auch europäische oder deutsche Anbieter eine Rolle spielen.

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Bildquelle: Pure Storage

Der Zugang zu Daten und deren Management, jederzeit und überall, On-Prem und Off-Prem, ist die Grundlage für Datensouveränität.

Elke Steinegger, RVP Germany & Austria, Pure Storage

Um für die aktuellen Herausforderungen gewappnet zu sein,hat Pure Storage seine Enterprise Data Cloud einem kompletten Refresh mit zahlreichen neuen Funktionalitäten unterzogen. Im Rahmen des Storage-as-a-Service-Angebots Evergreen One stellt Pure Storage künftig auch Evergreen One for AI zur Verfügung, das ebenso für kleinere Unternehmen in Frage kommt und skalierbar ist.

Umfrage zur Datensouveränität von Pure Storage und der University of Technology Sydney (UTS)

Die Analyse zeigt, wie geopolitische Unsicherheiten und regulatorische Entwicklungen Datensouveränität von einem Compliance-Thema zu einem grundlegenden Geschäftsrisiko machen, das sich auf Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Kundenvertrauen auswirkt.

  • 100 Prozent bestätigten, dass Risiken für die Datensouveränität, einschließlich potenzieller Dienstunterbrechungen, Unternehmen dazu gezwungen haben, den Speicherort ihrer Daten zu überdenken.
  • 92 Prozent gaben an, dass geopolitische Veränderungen die Risiken für die Datensouveränität erhöhen.
  • 85 Prozent identifizierten den Verlust des Kundenvertrauens als die ultimative Folge von Untätigkeit.
  • 78 Prozent setzen bereits auf unterschiedliche Datenstrategien, wie z. B. die Implementierung von Multi-Service-Provider-Strategien, die Einführung souveräner Rechenzentren und die Einbettung verbesserter Governance-Anforderungen in Handelsvereinbarungen.
Den Link zur Studie finden Sie hier.

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