Spezialgebiet: Planung für Ausschreibungen

PDV-Systeme Sachsen: Standards zwingen zum Umdenken

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Alleinstellungsmerkmal

Ein Alleinstellungsmerkmal dürfte PDV-systeme Sachsen allerdings haben: einen starken Fachplanungsbereich, der aus dem eigentlichen Systemhausgeschäft herausgelöst ist. Hier widmet man sich ausschließlich der Beratung, Planung und Überwachung der Vergabe von öffentlichen Aufträgen. Wenn zum Beispiel eine Universität eine neue Telefonanlage im Wert von mehreren Millionen Euro braucht, schaut sich der IT-Dienstleister an, wie genau der Bedarf aussieht, erstellt ein Leistungsverzeichnis, berät, was zukunftsträchtig ist, hilft bei der Formulierung der Ausschreibung und unterstützt den Kunden, unter den Bewerbern den Richtigen zu finden. Meist handelt es sich um europaweite Ausschreibungsverfahren. Dass sich das Systemhaus dabei nicht selbst um diese Ausschreibungen bewirbt, ist selbstverständlich.

„Unsere Planungskunden schätzen es, dass wir kein reines Planungsbüro sind, das nur über Katalogwissen und Schreibtischtäter verfügt“ sagt Gruhl. „Diejenigen, die bei uns als Fachplaner auftreten, haben ähnliche Projekte bereits in die Praxis umgesetzt. Gleichzeitig müssen sich diese Kollegen mit dem Verfassen von wasserdicht formulierten Vergabe unterlagen auskennen und daran auch Spaß haben. Deshalb ist es schwieriger, einen IT-Fachplaner zu finden, als beispielsweise einen Administrator.“

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Wie die PDV zu ihrem Namen kam

In der Gründungsphase des Unternehmens gab es nur die Idee sich selbständig zu machen, aber noch keinen Namen. „Als gelernter DDR-Bürger haben wir die Betriebswirtschaft im Studium mit Nichtachtung bestraft. Nach der Wende war natürlich der Bedarf ­vorhanden“, formuliert Gruhl eines der Anfangsprobleme. „Zufällig sind zwei Kollegen an den damaligen Geschäftsführer der PDV-Systeme Gesellschaft für Systemtechnik mbH in Goslar, Dr. Dietmar Kipping, geraten. Er stammte ursprünglich aus der Leipziger Gegend und ist bereits in den 70er Jahren in den Westen gegangen. Mit ihm haben wir zusammengearbeitet.“ Heute steht die PDV-Gruppe als eine virtuelle Dachmarke für die Systemhäuser PDV-Systeme, PDV-Systeme Sachsen und PDV-Systeme Nord. Dadurch wurde eine bessere Flächendeckung mit Standorten in Hamburg, Goslar, Leipzig, Dresden und München erreicht und das Leistungsspektrum erweitert. Gemeinsam kann man Kunden überregional bedienen. Alle Mitglieder der PDV-Gruppe sind rechtlich eigenständig. Mit derzeit rund hundert fest angestellten Mitarbeitern und weiteren freiberuflichen Mitarbeitern sieht sich die PDV-Gruppe als leistungsfähiger Partner für anspruchsvolle IT-Themen.

25-jähriges Bestehen

PDV-Systeme Sachsen wurde im Sommer 1990 gegründet und ist Mitglied ­eines Verbunds aus mehreren selbstständigen Unternehmen, der PDV-Gruppe. Bis zum Umzug 2009 in den eigenen und zuvor sanierten und umgebauten Hauptgeschäftssitz im Industriepark Dresden / Klotzsche, hatte das Unternehmen seinen Standort in Radeberg. Derzeit beschäftigt das Systemhaus 60 Mitarbeiter, von denen ein Teil über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der IT verfügt. Im Jahr 2008 wurde eine ­Geschäftsstelle in Leipzig eröffnet, um die Wünsche der zahlreichen Kunden der Leipziger Region besser bedienen zu können. Außerdem ist der IT-Dienstleister ­Mitglied der Systemhauskooperation iTeam, der bundesweit über 350 Partner angehören.
Das Leistungspekturm von PDV-Systeme Sachsen umfasst: Fachplanung, Consulting, IT-Projekte sowie den Betrieb der IT. Am 18. Juni feierte PDV-Systeme Sachsen sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Dazu lud das Systemhaus rund 300 Gäste auf das Schloss Albrechtsberg in Dresden ein.

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