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Object Storage für große Datenmengen von ML und KI OVHcloud übernimmt S3-Experten OpenIO

Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Elke Witmer-Goßner

Mit OpenIO übernimmt OVHcloud einen Anbieter S3-kompatibler Speicherlösungen inklusive der gesamten Belegschaft. Gemeinsam wolle man Unternehmen in großem Maßstab und preiswert mit Object Storage für datenhungrige Anwendungen versorgen.

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Jede Wabe steht für einen Speichernode – und neue Nodes lassen sich laut OpenIO bequem hinzufügen sowie sofort und mit maximaler Performance nutzen.
Jede Wabe steht für einen Speichernode – und neue Nodes lassen sich laut OpenIO bequem hinzufügen sowie sofort und mit maximaler Performance nutzen.
(Bild: OpenIO)

OVHcloud hat OpenIO samt Belegschaft übernommen. Die Transaktion wurde bereits am 22. Juli abgeschlossen, finanzielle Details nicht bekanntgegeben. Mit der Expertise des 2015 gegründeten Anbieters wolle man das beste Angebot für Object Storage auf den Markt bringen und dabei ein erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis liefern.

Die von OpenIO entwickelte Software läuft hardwareübergreifend, auf heterogenen Infrastrukturen und solle ein Vielzahl von Nutzungsszenarien im gleichen Cluster ermöglichen. Der Anbieter wirbt mit einer besonders hohen Performance sowie einer unendlichen Skalierbarkeit; neue Ressourcen ließen sich sofort nutzen, ein Data Rebalancing sei nicht erforderlich.

Als typische Anwendungen für die OpenIO-Speicherlösungen gelten Big Data und High Performance Computing (HPC). Die Plattform eigne sich dabei insbesondere für riesige Datenmengen, die beispielsweise bei Machine Learning (ML) oder Artificial Intelligence (AI/KI) anfielen.

Eine jetzt von OVHcloud verschickte Mitteilung betont zudem die ähnlichen Firmenphilosophien der nun unter einem Dach vereinten Firmen. So habe man bereits zuvor partnerschaftlich an der Entwicklung des OpenSource-Projektes Swift mitgewirkt.

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