Datenmanagement und Dateisysteme Objektspeicher spielt seine Vorteile aus

Von Dr. Stefan Riedl 2 min Lesedauer

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Speichern nach dem Prinzip „Abgabestelle für Mäntel und Rucksäcke“: Objektspeicher bietet dank dieser Technik einige Vorteile. Impossible Cloud und Acronis arbeiten in diesem Umfeld nun Hand in Hand. Es geht um die KI-­gestützte Absicherung von S3-Cloud-Lösungen.

Ein Objektspeichersystem ist organisiert wie eine Abgabestelle für Mäntel.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Ein Objektspeichersystem ist organisiert wie eine Abgabestelle für Mäntel.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Cybersecurity-Anbieter Acronis und Cloud-Unternehmen Impossible Cloud wollen gemeinsam die Dynamik nutzen, die S3-Objektspeicher mit sich bringt. Angesprochen werden damit vor allem MSPs. Dieser Zielgruppe offerieren die beiden Unternehmen europäisch gehosteten Cloudspeicher von Impossible Cloud mit einer „Direct-to-S3“-Schnittstelle an. Die „Acronis Cyber Protect Cloud“ ist eine Datenmanagementlösung, die KI zum Schutz vor Malware, Ransomware und Zero-Day-Angriffen nutzt. Die Kooperation mit Impossible Cloud ermöglicht es Acronis-Kunden, ihre Backups über Rechenzentren in Deutschland und anderen europäischen Ländern zu sichern.

Die 3-2-1-Backup-Strategie

Dr. Kai Wawrzinek, CEO, Impossible Cloud(Bild:  Impossible Cloud)
Dr. Kai Wawrzinek, CEO, Impossible Cloud
(Bild: Impossible Cloud)

Der CEO von Impossible Cloud, Dr. Kai Wawrzinek, spricht von einer „optimalen technischen Grundlage für die Umsetzung der 3-2-1-Backup-Strategie“. Der Objekt­speichertechnologie-Standard S3 (siehe Kasten), der hier zum Einsatz kommt, spielt seine Vorteile insbesondere bei großen Mengen unstrukturierter Daten wie Dokumente, Bilder und Videos aus, die es zu speichern gilt – wobei die Daten in einem großen „Bucket“ ohne hierarchische Struktur als einzelne Objekte abgelegt werden.

Objektspeicher wird vor allem immer wichtiger im Kontext von KI und Machine Learning.

Dr. Kai Wawrzinek, CEO, Impossible Cloud

Big Data in der KI-Ära

Jedes Objekt umfasst Nutzdaten, beschreibende Metadaten und einen eindeutigen Identifikator. Diese Speicherart, die sich durch hohe Skalierbarkeit und Verfügbarkeit auszeichnet, eignet sich gut für Cloud-Infrastrukturen und Big Data-­Anwendungen, da sie keine herkömm­lichen Dateisysteme nutzt. Die beiden Unternehmen bedienen damit steigende Nachfrage durch die anbrechende KI-Ära.

S3-Kompatibilität

„Der Objektspeicher wird vor allem immer wichtiger im Kontext von KI und Machine Learning, da er die Skalierung auf Petabyte-Größe ermöglicht, flexibel verschiedene ­Dateigrößen handhabt und hohen Durchsatz für anspruchsvolle Workloads bietet“, so Wawrzinek. Zudem unterstütze er kosten­effiziente, datenzentrische Infrastrukturen, was für langfristige KI-Projekte essentiell sei. „S3-Kompatibilität ist dabei ein weitverbreiteter Standard für Objektspeicherung, der es ermöglicht, Cloudspeicher an alle führenden Backup- und Datamanagement-Anwendungen anzubinden“, so der Chef von Impossible Cloud.

Backup, Disaster Recovery und Archivierung

Managed Service Provider sollen durch das Angebot die Daten ihrer Kunden flexibel und sicher in einer europäischen Cloudstruktur verwalten können. Die Integration von Acronis und Impossible Cloud soll es Channel-Partnern dabei ermöglichen, Dienste wie Backup, Disaster Recovery und Archivierung aus einer Hand anzubieten.

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