„Frankreich stellt einen Korb voll Lebensmittel zur Verfügung, aber gekocht wird in Deutschland.“ Neuer Itancia-Chef Johann Roger will Dienstleistungen forcieren

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Nach einigen Turbulenzen will Itancia – ehemals Partners in Europe – wieder in ruhigere Gewässer zurückrudern. An der Firmenspitze löst der Franzose Johann Roger den bisherigen Deutschland-Chef Rudolf Hamann ab.

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Johann Roger, Country Manager Deutschland bei Itancia
Johann Roger, Country Manager Deutschland bei Itancia

Ende 2010 hat der französisch-stämmige Distributor Itancia die in Wörthsee ansässige Partners in Europe übernommen. Der Namenswechsel wurde angekündigt, mit Rudolf Hamann ein neuer General Mancher DACH vorgestellt und eine Repertoire-Erweiterung um Repair-Services sowie Eco-Recycling bekannt gegeben. Dann wurde es still um den Distributor.

Nun soll mit Johann Roger ein neuer Country Manager frischen Wind in das Unternehmen bringen. Er löste Anfang Februar den bisherigen Itancia-Chef Rudolf Hamann ab. Wie es heißt, ist Hamann im „gegenseitigen Einvernehmen“ gegangen.

Zentrallager in Frankreich

Der gebürtige Franzose Roger lebt seit mehreren Jahren in Deutschland. Zuletzt war er stellvertretender Geschäftsführer bei Jouve Germany, einem Unternehmen, welches sich auf Datendigitalisierung spezialisiert hat. Er möchte einige der Stolpersteine, die in den vergangenen Monaten für Turbulenznen sorgten, aus dem Weg räumen. So war ein Schwachpunkt die Kommunikation mit der Zentrale in Frankreich. „Die Zentrale in Frankreich stellt uns eine Vielzahl an Dingen zur Verfügung – sie müssen sich das quasi als einen vollen Lebensmittelkorb vorstellen, aus dem wir uns bedienen können. Aber gekocht wird in Deutschland“, betont Roger. Das im März vergangenen Jahres ausgelagerte Zentrallager bleibt allerdings weiterhin in Frankreich.

Präsenz mit Herstellern

Roger möchte Itancia als Value Added Distributor (VAD) pushen und die Dienstleistungen ausbauen. Darunter vor allem die Services, die in den Bereich Öko-Recycling und Repair fallen. Hierfür werden in Deutschland neue Leute eingestellt. Der neue Itancia-Chef möchte aber auch die Präsenz mit den Herstellern ausbauen. Entsprechend plant er Roadshows und Hersteller-Events.

„Wir hatten 2011 kein einziges Event. Nun planen wir gleich mehrere“, freut sich Roger. „Die Roadshow, welche im April startet wird etwas ganz Besonderes. Sie wird in schönen alten Schlössern statt in Konferenzhotels stattfinden. In dieser märchenhaften Atmosphäre werden wir praxisorientierte Lösungsansätze für unsere Reseller präsentieren.“

Im Juni plant der VAD außerdem gemeinsam mit Siemens eine dreitägige Veranstaltung in Frankreich.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über das neue Firmengebäude und den Teamspirit.

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