MFPs mit eigener Engine Lexmark Serie 9: Nachhaltige A3-Drucker

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Bisher verwendete Lexmark für A3-Geräte immer Druck-Engines anderer Hersteller. Bei den Druckern und MFPs der Serie 9 kommt nun erstmals das Druckwerk aus dem eigenen Haus. Dabei hat der Hersteller schon bei der Entwicklung die Partner einbezogen.

Die neuen A3-Farbdrucker und -Multifunktionsgeräte der Serie 9 von Lexmark sollen sich durch eine einfache Bedienung und einen sehr schnellen Wechsel von Verbrauchsmaterial sowie Bauteilen auszeichnen. Zudem sind die Geräte laut Hersteller nachhaltig durch eine lange Lebensdauer und den hohen Anteil von Recycling-Kunststoff bei der Produktion.(Bild:  Lexmark)
Die neuen A3-Farbdrucker und -Multifunktionsgeräte der Serie 9 von Lexmark sollen sich durch eine einfache Bedienung und einen sehr schnellen Wechsel von Verbrauchsmaterial sowie Bauteilen auszeichnen. Zudem sind die Geräte laut Hersteller nachhaltig durch eine lange Lebensdauer und den hohen Anteil von Recycling-Kunststoff bei der Produktion.
(Bild: Lexmark)

Die Verwendung eigener Core-Technologien ist ein Credo bei Lexmark, wie Chris White, Senior Director, Global Product Strategy & Portfolio Management, bei der Launch-Veranstaltung für die Partner in Frankfurt betont. Bei den A3-Modellen des Herstellers hat es damit bisher gehapert. Denn das Druckwerk kam von namhaften großen Zulieferern. Bei der neuen Serie 9 stammt nun auch die Print-Engine von Lexmark selbst. Sie wurde aus dem Druckwerk der A4-Geräte der Serie 7 abgeleitet und bietet laut Lexmark neben einer hohen Druckleistung bis zu 55 Seiten pro Minute auch erhebliche Vorteile bei Handhabung und Nachhaltigkeit.

Die Drucker und MFPs der Serie 9 kommen mit etwa 500 weniger Bauteilen aus, als die bisherigen Modelle. Das macht die Geräte nachhaltiger und auch einfacher in der Handhabung bei der Wartung. Laut Lexmark lassen sich alle Bauteile vom Servicetechniker in weniger als 15 Minuten austauschen. So ist etwa die Fixiereinheit nur mit zwei Rändelschrauben fixiert und in weniger als einer Minute demontiert. Der Resttonerbehälter ist magnetisch fixiert und so mit einem Griff ausgetauscht und die vier Tonerkartuschen fahren nach dem Druck auf eine Taste ein Stück aus dem Gerät und lassen sich so mit einer Hand wechseln. Die Haltbarkeit der auf einem soliden Metallchassis basierenden Geräte soll dabei nicht gelitten haben. Sie ist für eine Lebensdauer von sieben Jahren oder mehr konzipiert und gebaut, verspricht Lexmark. Zudem sind in die Geräte mehr als 100 Sensoren eingebaut, die bei der Nutzung von Lexmarks Cloud-Services abgefragt und deren Daten für eine vorausschauende Wartung genutzt werden können.

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Unterstützt werden Medienformate von A6 bis SRA3. Zudem wird Lexmark eine breite Palette an modularen Papierverarbeitungs-Optionen und Finishing-Funktionen anbieten. Teilweise passen die Module, wie etwa eines für das Falten von Blättern, nun in den Papierausgabeschacht und vergrößern so nicht die Standfläche des Geräts. Die ist im Vergleich zu den bisherigen Modellen und auch Geräten anderer Hersteller kleiner geworden. Die Bedienoberfläche des großen Touchscreens wurde vereinfacht. Die einzelnen Funktionen sind so schneller erreichbar, ohne dass sich die Anwender erst durch viele Untermenüs hangeln müssen.

Mit einer Multi-Feed-Erkennung bei dem Scanner der Multifunktionsgeräte und der Montage des optionalen Kartenlesers im Gerät unter einer Abdeckung hat der Hersteller Wünsche der Partner ausgenommen. Der Single-Pass-Duplex-Scanner erfasst bis zu 240 Bilder pro Minute. Ein Toner-Lock, der das Auswechseln nicht komplett geleerter Kartuschen verhindert, stand ebenfalls auf der Wunschliste vor allem der MPS-Partner. Er soll Anfang 2025 per Firmware-Update nachgereicht werden.

„Die 9er-Serie beweist, dass anspruchsvolle Technologie nicht kompliziert sein muss“, erklärt Michael Lang, Geschäftsführer DACH bei Lexmark, zu den neuen Geräten. „Diese neue Serie von Druckern und Multifunktionsgeräten hat das Potenzial, ein echter Gamechanger in unserer Branche zu werden.“ Als Ziel gibt Lang eine Verdoppelung des bisherigen A3-Marktanteils aus.

Michael Lang, Geschäftsführer von Lexmark Deutschland.(Bild:  Lexmark)
Michael Lang, Geschäftsführer von Lexmark Deutschland.
(Bild: Lexmark)

Die Modelle im Überblick

Ab Juni sind zunächst die fünf Modelle CX963, CX962, CX961, CS963 und CX833 verfügbar. Die CX-Modelle sind A3-MFPs mit einer Druckleistung von 55, 45 und 35 Seiten pro Minute, der CS963 ein 55-Seiten-Drucker. Das CX833 ist ein auf der Serie 9 basierender A4-MFP. Im ersten Quartal 2025 folgen mit CX951, CX950 und MX953 noch drei weitere Modelle.

Speziell für die Business Solutions Dealer (BSD) bringt Lexmark sechs neue MFPs der Serie 9: XC9655, XC9645, XC9635 und XC8355 ebenfalls ab Juni, XC9535 und XC9525 dann im ersten Quartal 2025.

Nachhaltigkeit im Fokus

Einen hohen Stellenwert nimmt bei der Serie 9 das Thema Nachhaltigkeit ein, betont der Hersteller. Se bestehen die Kunststoffteile der Drucker zu 73 Prozent aus Recycling-Material. Bei den MFPs sind es immerhin noch 56 Prozent, da der Scanner zugekauft ist. Zudem sei das Design durch einfache Reparierbarkeit, die einheitliche Print-Engine und die Auslegung auf eine lange Lebensdauer nachhaltig, betont John Gagel, Chief Sustainability Officer bei Lexmark. Weitere Faktoren seien der niedrigere Energieverbrauch durch Toner mit niedrigem Schmelzpunkt und die Recycling beziehungsweise Refurbishing-Programme für Toner-Cartridges und Geräte. Hier hat der Hersteller seit November 2023 eine zentrale Anlaufstelle für die Wiederaufbereitung von Druckern und Tonern.

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