Viewsonic Direct-View-LED-Displays Modulare LED-Displays mit einfacher Montage

Autor: Klaus Länger

Mit den Direct-View-LED-Displays startet Viewsonic eine neue Produktkategorie. Die modular aufgebauten All-in-One-LED-Anzeigen mit Diagonalen von bis zu 216 Zoll und Full-HD-Auflösung sollen sich von zwei Personen in nur zwei Stunden montieren lassen.

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Die Direct-View-LED-Displays von Viewsonic starten zunächst mit Diagonalen von 135 und 163 Zoll. Später kommen noch Modelle mit 108 Zoll und 216 Zoll dazu. Die Geräte sind modular aufgebaute All-in-One-Displays mit integriertem ARM-Prozessor, Stromversorgung und Steuerungssystem.
Die Direct-View-LED-Displays von Viewsonic starten zunächst mit Diagonalen von 135 und 163 Zoll. Später kommen noch Modelle mit 108 Zoll und 216 Zoll dazu. Die Geräte sind modular aufgebaute All-in-One-Displays mit integriertem ARM-Prozessor, Stromversorgung und Steuerungssystem.
(Bild: Viewsonic)

Die Größe von LCD-Panels ist immer noch auf 98 Zoll beschränkt. Bei größeren Installationen aus mehreren Panels ist trotz immer schmaler werdender Rahmen kein nahtloses Bild möglich. Die aus LED-Modulen aufgebauten Direct-View-LED-Displays von Viewsonic ermöglichen dagegen eine Full-HD-Darstellung mit einer Diagonalen von bis zu 216 Zoll beim größten Modell. Zunächst bringt der Hersteller allerdings die Modelle LD163-181 mit 163 Zoll und LD135-151 mit 135 Zoll auf den Markt. Später folgen noch der 108-Zöller LD108-121 und der LD216-251 mit 216 Zoll. Alle vier Displays liefern die Full-HD-Auflösung bei einer maximalen Helligkeit von bis zu 600 Nits mit acht Einstellstufen. Eine Abdeckung des Rec.709-Farbraums von 120 Prozent soll für eine sehr gute Farbdarstellung sorgen. Der Pixelabstand der einzelnen LED-Module beträgt je nach Modell zwischen 1,25 und 1,875 mm. Sie sind für den 24/7-Betrieb ausgelegt.

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Modularer Aufbau und hohe Integration

Die vier Displays sind jeweils aus vier bis acht Gehäusen mit integrierter Stromversorgung und Steuerungselektronik aufgebaut, auf denen die einzelnen LED-Module montiert werden. Dazu kommen noch zwei Wandhalterungen und eine Systemsteuerbox am unteren Rand des Displays. Die weitgehende Integration von Stromversorgung und Steuerung soll ermöglichen, dass zwei Personen die Displays in jeweils zwei Stunden komplett montieren können. Optional ist auch ein Bodenständer aus Aluminium erhältlich. Die Displays sind nur 3,5 cm tief und der äußere Rahmen nur 10 mm breit.

Die einzelnen LED-Module können mit dem mitgelieferten elektrischen Vakuum-Saugwerkzeug nicht nur leicht montiert, sondern auch bei laufendem Betrieb getauscht werden. Bei der Installation konfiguriert und kalibriert sich jedes einzelne Modul automatisch. In den Displays ist ein ARM-Rechner mit Android integriert. Viewsonic verwendet einen Hisilicon Hi3751 V811, der auf vier GB RAM zugreifen kann und über 32 GB Flash als Massenspeicher verfügt. Auch ein WLAN-Modul sowie LAN sind vorhanden. Auf dem Android-System ist die Screen-Sharing-Software Viewboard Cast vorinstalliert. Zudem unterstützen die Geräte von Crestron, Extron und AMX den MyviewBoard Manager von Viewsonic. Als Displayeingänge sind zwei HDMI-Anschlüsse vorhanden.

Die Modelle D135-151 und LD163-181 sind ab sofort für 89.999 Euro (UVP) beziehungsweise 113.999 Euro (UVP) verfügbar.

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