Digitale Transformation Moderne IT treibt Innovation

Von Barbara Gribl 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Erfolg ist eng verbunden mit Digitaler Transformation. Manche behaupten sogar, dass moderne Technologien wie GenAI die Antwort auf nahezu alle Herausforderungen sind. Tim van Wasen von Dell Technologies erklärt hier aktuelle Strategien des Unternehmens.

Eine „gute“ Digitalisierung ist heute der Schlüssel zum Erfolg – sagt zumindest Tim van Wasen, Geschäftsführer bei Dell Technologies Deutschland. Ohne Digitalisierungsstrategie und KI sei man als Innovator ausgebremst.(Bild:  Ishtiaaq - stock.adobe.com / KI-generiert)
Eine „gute“ Digitalisierung ist heute der Schlüssel zum Erfolg – sagt zumindest Tim van Wasen, Geschäftsführer bei Dell Technologies Deutschland. Ohne Digitalisierungsstrategie und KI sei man als Innovator ausgebremst.
(Bild: Ishtiaaq - stock.adobe.com / KI-generiert)

ITB: Wo steht Deutschland in Sachen Digitalisierung und welche Technologien sind aus Ihrer Sicht wichtig, damit Unternehmen die Herausforderungen meistern können?

Tim van Wasen: Die geopolitische Lage, wirtschaftliche Unsicherheiten, Bürokratie und Fachkräftemangel haben dazu geführt, dass sich die Wirtschaft genau überlegen muss, wie sie sich für die Zukunft besser aufstellen kann. Eine moderne IT ist dabei unverzichtbar. Sie hilft, die Produktivität und damit die Profitabilität zu steigern und gleichzeitig widerstandsfähiger gegenüber unvorhersehbaren Ereignissen zu werden. Eine moderne IT ist aber auch der Motor, um das eigene Geschäftsmodell voranzutreiben. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass eine schlecht gemachte Digitalisierung die Innovationskraft von Unternehmen bremsen kann. Gleichzeitig bringt die fortschreitende IT-Durchdringung auch Herausforderungen mit sich: Die rasant wachsenden Datenmengen sind ein gutes Beispiel. Nur wenn die richtigen Informationen zur richtigen Zeit an die richtigen Nutzer oder Systeme gelangen, können fundierte Entscheidungen getroffen werden.

Tim van Wasen, Geschäftsführer Dell Technologies Deutschland(Bild:  Dell Technologies)
Tim van Wasen, Geschäftsführer Dell Technologies Deutschland
(Bild: Dell Technologies)

ITB: Auf welche Kernbereiche kommt es an?

Tim van Wasen: IT-Modernisierungen lassen sich nicht über einen Kamm scheren, da jedes ­Unternehmen seine eigenen Herausforderungen und Ziele hat. Aus unserer Sicht gibt es jedoch fünf entscheidende Schlüsselbereiche, nämlich Modern Infrastructure, Edge Computing, Multicloud, Future of Work und generative KI. Letzteres ist inzwischen sogar der zentrale Treiber beziehungsweise das technologische Fundament für nahezu jedes IT-Einsatzszenario. Nicht zu vergessen das Thema IT-Sicherheit, das übergreifend alle IT-Bereiche betrifft.

ITB: Gutes Stichwort – Cyberattacken sind zu einem der größten Geschäftsrisiken überhaupt geworden. Wie können sich Unternehmen schützen?

Tim van Wasen: Die Bedrohung durch Cyberkriminelle ist extrem hoch, und gleichzeitig schützen sich viele Unternehmen nicht genug gegen Hacker-Angriffe. Das zeigt auch unser Global Data Protection Index 2024. 75 Prozent der weltweit befragten Firmen befürchten, dass ihre Datenschutzmaßnahmen nicht ausreichen, um Malware und Ransomware abzuwehren. Fast ebenso viele – nämlich 74 Prozent – sind besorgt, dass ihre Backup-Daten bei einem Angriff infiziert oder beschädigt werden könnten. Unternehmen müssen also dringend ihre Cyber­resilienz verbessern, und notwendig ist dabei eine Kombination aus präventiven und reaktiven Maßnahmen.

ITB: Dell hat sein Portfolio in kurzer Zeit konsequent auf KI und GenAI umgestellt. Warum und gibt es Beispiele?

Tim van Wasen: Künstliche Intelligenz ist ein echter Gamechanger. Wir fokussieren uns in diesem Zusammenhang besonders auf Computing und Storage im Epizentrum datenintensiver Technologien. Unsere neuen Lösungen und Services, die wir in den letzten Wochen und Monaten auf den Markt gebracht haben, sollen die Unternehmen bei der schnellen Einführung und Bereitstellung unterstützen. Das reicht von eigenen Produktentwicklungen bis hin zu gemeinsamen Angeboten mit Spezialisten im KI-Markt, allen voran Nvidia und Microsoft. Mit der Dell AI Factory with Nvidia erhalten Unternehmen beispielsweise eine End-to-End-Lösung, die unsere Rechen-, Speicher-, Geräte-, Software- und Servicekomponenten mit der KI-Infrastruktur und Software-Suite von Nvidia kombiniert. Auf der Dell Technologies World haben wir zudem unter anderem die Copilot+-Rechner vorgestellt, die die neuen KI-Anwendungen von Microsoft unterstützen. Das neu angekündigte Project Lightning ist wiederum eine hochleistungsfähige parallele Dateisystem-Softwarearchitektur, die in Powerscale integriert ist, um die Trainingszeiten für große und komplexe KI-Workloads zu beschleunigen. Parallel dazu bieten wir Services an, die von der Definition eines geeigneten Use Cases über die Datenaufbereitung und Modellentwicklung bis zum Komplettbetrieb der IT reichen. Unser Ziel ist es, Unternehmen alles aus einer Hand zu liefern.

Mehr dazu gibt es auch im https://www.it-business.de/podcast/.

(ID:50066366)

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung