Angetestet: Asus Zenscreen Ink MB14AHD Mobiler Monitor mit Touch und Stift

Von Klaus Länger

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Mehr Produktivität beim hybriden Arbeiten verspricht Asus für den portablen 14-Zoll-Monitor Zenscreen Ink MB14AHD. Wie der Name schon andeutet, unterstützt er nicht nur Touch- sondern auch Stiftbedienung. Wir haben uns das 880-Gramm-Leichtgewicht angesehen.

Der portable Monitor Zenscreen Ink MB14AHD von Asus bietet neben einer Touch- auch eine Stifterkennung. Der aktive Stift gehört zum Lieferumfang.(Bild:  Vogel IT-Medien)
Der portable Monitor Zenscreen Ink MB14AHD von Asus bietet neben einer Touch- auch eine Stifterkennung. Der aktive Stift gehört zum Lieferumfang.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Die Flexibilität, die das hybride Arbeiten ­abseits des üblichen Büroschreibtischs ermöglicht, wird von vielen Beschäftigten ­geschätzt. Allerdings haben sich viele Menschen, die intensiv am Rechner arbeiten, an den Komfort und die bessere Übersicht gewöhnt, die zwei Monitore bieten. Im Homeoffice haben aber viele Menschen keinen festen Platz für einen zusätzlichen Monitor. Und ein herkömmliches Display ständig auf- und wieder abzubauen, ist auf die Dauer sehr umständlich. Um dieses Problem zu umgehen, sind portable Monitore ideal, von denen Asus gleich einige im Portfolio hat. Das jüngste Modell ist der 14-Zöller Zenscreen Ink MB14AHD, den uns Asus für einen Hands-on-Test zur Verfügung gestellt hat. Das Display basiert auf einem IPS-Panel mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Der Hersteller hat das Gerät mit einer Touch- und Stifterkennung ausgestattet, die allerdings nur unter Windows nutzbar ist. Ein Stift mit Batterie als Stromversorgung gehört zum Lieferumfang. Wird er nicht benötigt, dann kann er magnetisch auf der Oberkante des Displays befestigt werden. Der Monitor unterstützt das Microsoft Pen Protokoll 2.0 und kann so mit anderen Stiften genutzt werden.

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Mit USB-C- und HDMI-Eingang

Ausgesprochen praktisch ist der ausklappbare Kickstand auf der Rückseite des 880 Gramm leichten Monitors, mit dem sich das Gerät in praktisch jedem Winkel aufstellen lässt. Die rechte Kante des Kickstands ist abgeschrägt. So ist das Display auch etwas nach hinten geneigt, wenn man es im Portrait-Modus hochkant aufstellt. Hier hatten die Asus-Entwickler eine clevere Idee. Ist auf dem Rechner die DisplayWidget-Lite-Software installiert, geschieht die Anpassung des Display-Inhalts an die Ausrichtung des Monitors automatisch. Ein 0,25-Zoll-Gewinde ermöglicht die Montage des Monitors auf einem Standard-Stativ.

Die Anschlüsse und Bedienelemente für das OSD sind an der linken Seite des MB14AHD versammelt. Über das OSD oder die Windows-Software kann schnell zwischen verschiedenen Darstellungsmodi ­gewechselt werden. Der Monitor bietet nicht nur zwei USB-C-Ports, sondern zusätzlich auch noch einen Micro-HDMI-­Anschluss für Rechner ohne USB-C mit DisplayPort-Unterstützung. USB wird hier zusätzlich für die Stromversorgung und die Touch- sowie Stiftunterstützung genutzt. Ein Akku ist im MB14AHD nicht eingebaut. Zum Lieferumfang gehören nicht nur ein HDMI- und ein USB-C-Kabel, sondern auch noch ein USB-C-auf-USB-A-Adapter, sowie ein solide Transporthülle mit Einschub für den Stift.

Praktischer Monitor für hybrides und mobiles Arbeiten

In der Praxis liefert der Monitor eine gute Darstellung vor allem für die Büroarbeit oder auch einfachere grafische Anwendungen. Für die professionelle Bild oder ­Videobearbeitung ist das Panel mit seiner Darstellung von maximal 262.000 Farben nicht geeignet. Beim mobilen Arbeiten im Freien erschwert die spiegelnde Oberfläche des Panels die Nutzung. Auch die maximale Helligkeit ist mit 220 cd/m² nicht übermäßig hoch. Der Stift liegt gut in der Hand. Die Stiftbedienung ist flüssig und mit minimaler Latenz. Durch den Kickstand lässt es sich flexibel nutzen und mit einem ­Gewicht von etwa 880 Gramm auch gut transportieren. Wer ein Notebook ohne Touch- und Stifterkennung besitzt, aber trotzdem gerne handschriftlich Notizen machen oder am Rechner zeichnen möchte, für den ist der Zenscreen Ink MB14AHD eine Alternative zum neuen Mobilrechner. Allerdings kann das Display durchaus auch stationär an einem PC als Ersatz für ein Grafiktablett mit integriertem Display dienen. Diesem hat es die Toucherkennung voraus. Mit einem Straßenpreis von etwa 430 Euro ist der Zenscreen Ink MB14AHD kein Sonderangebot. Portable Monitore ohne Stift sind hier oft deutlich günstiger.

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