Personalplanung Mitarbeiter mithilfe von Künstlicher Intelligenz führen

Redakteur: Hendrik Fuhrmann

Ein Forschungsteam der Universität Trier arbeitet daran, Künstliche Intelligenz beim Führen und Organisieren von Teams einzusetzen. Das Ziel der Forschung soll sein, Unternehmen und Institutionen in Krisenzeiten zu unterstützen.

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Forscher der Universität Trier arbeiten am Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Personalplanung.
Forscher der Universität Trier arbeiten am Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Personalplanung.
(Bild: Pixabay)

Ausnahmesituationen wie die Corona-Pandemie stellen Unternehmen in der Personalplanung vor große Herausforderungen. Beim Erstellen der Einsatzpläne ist wegen der dynamischen Lage vor allem Flexibilität gefragt. Digitale Hilfsmittel können Führungskräften dabei helfen, schnell die richtige Entscheidung zu treffen und dabei den Überblick zu bewahren. Das Forschungsprojekt „FlexiTeams“ der Universität Trier möchte Unternehmen deshalb in Zukunft durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz entlasten.

Ziel der Forschung

Fragen zur Personalplanung und zur Zusammensetzung von Teams sollen zukünftig nicht mehr aus dem Bauchgefühl entschieden werden, sondern auf Grundlage KI-basierter Empfehlungen entschieden werden. Das Forschungsteam, bestehend aus Experten der Informatik, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftspsychologie, arbeitet für das Konzept mit bestehenden Daten zu Personal, Ressourcen und Prozessen aus Unternehmen. Auf diese Daten aufbauend sollen gemeinsam mit der wissenschaftlichen Expertise der Forscher digitale Instrumente entstehen, die Führungskräfte bei der Personalplanung Handlungsvorschläge unterbreiten. Die Vorschläge werden den Nutzern laut Forschungsgruppe verständlich erklärt und enthalten außerdem alternative Entscheidungsmöglichkeiten mit verschiedenen Bewertungen. Wie die Beteiligten betonen, sollen die Hilfsmittel nicht nur im Falle einer Pandemie verwendet werden können. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz sei darüber hinaus auch in unterschiedlichen Krisensituationen möglich.

Dieser Artikel erschien zuerst auf unserem Partnerportal MM Maschinenmarkt.

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