Kioxia Exceria Pro und Exceria G2 M.2-SSDs für High End und Mainstream von Kioxia

Autor: Klaus Länger

Kioxia kündigt zwei neue NVMe-SSDs im M.2-2280-Format an: Die Exceria Pro mit PCIe-4.0-Schnittstelle und verdoppelter sequenzieller Leserate gegenüber der Exceria-Plus-Serie und die Exceria G2 als neue Generation der Mainstream-SSD.

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Die SSDs der Exceria-Pro-Serie von Kioxia sind für Rechner mit PCI-Express-4.0-Unterstützung bestimmt und sollen hier eine sehr hohe Leistung liefern. Die Exceria G2 ist eine Aktualisierung der Mainstream-Serie mit verdoppelter Kapazität.
Die SSDs der Exceria-Pro-Serie von Kioxia sind für Rechner mit PCI-Express-4.0-Unterstützung bestimmt und sollen hier eine sehr hohe Leistung liefern. Die Exceria G2 ist eine Aktualisierung der Mainstream-Serie mit verdoppelter Kapazität.
(Bild: Kioxia)

Zwei neue NVMe-SSDs für Endkunden und Systemintegratoren kommen von Kioxia auf den Markt. Die Exceria Pro ist die erste Kioxia-SSD im M.2-Format mit PCI-Express-4.0-Schnittstelle. Bislang gab es von dem Hersteller nur Datacenter-SSDs im 2,5-Zoll-Format mit dem schnellen Interface. Die über vier PCIe-Gen4-Lanes angebundene M.2-2280-SSD bringt laut Hersteller eine doppelt so hohe sequentielle Lesegeschwindigkeit wie die bisherigen Top-Modelle der Exceria-Plus-Baureihe mit PCIe Gen3. Bestimmt sind Exceria-Pro-SSDs für professionelle Anwender mit hohen Anforderungen an die SSD-Performance, etwa Content-Creators, und für Gamer.

Die Exceria G2 ist die aktualisierte Mainstream-Serie mit NVMe-Interface für Anwender oder Systemintegratoren, die eine kostengünstige Lösung suchen. Gegenüber den Exceria-Mainstream-SSDs der ersten Generation, legen die neuen Modelle bei der sequenzielle Leserate zu, die nun bis zu 2.000 MB/s erreicht. Zudem liegt die maximale Kapazität nun bei zwei statt bei einem TB. Beide Modelle basieren auf der Kioaxia-eigenen BiCS-Flash-Technologie mit 3D-NAND.

Auch für Notebooks

Sowohl bei der Excerie Pro als auch bei der Exceria G2 ist das PCB nur einseitig bestückt. Damit können die SSDs nicht nur in Desktop-Rechnern mit M.2-Schnittstelle sondern auch in flachen Notebooks eingesetzt werden. Für die Diagnose der SSDs, deren Fein-Tuning und für Firmware-Updates stellt Kioxia mit der SSD Utility Management Software ein eigenes Tool bereit. Angaben zur Markteinführung und zum Preis gibt es noch nicht. Der Hersteller hat die beiden SSDs bisher nur auf der gerade beendeten China Digital Entertainment Expo and Conference als Demoversion gezeigt.

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