Arctic Senza Under Desk PC Lautloser Rechner von Arctic

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Mit dem Senza bringt der Kühlungs-Spezialist Arctic einen ersten kompletten PC auf den Markt. Der passiv gekühlte und damit lautlose Mini-Rechner auf AMD-Basis wird unter dem Tisch montiert und sorgt so für einen aufgeräumten Arbeitsplatz.

Der flache und passiv gekühlte Mini-PC Arctic Senza wird unter der Tischplatte montiert. Auf dem Mainboard im Gehäuse sitzt ein AMD-Ryzen-Prozessor mit integrierter Grafik.(Bild:  Arctic)
Der flache und passiv gekühlte Mini-PC Arctic Senza wird unter der Tischplatte montiert. Auf dem Mainboard im Gehäuse sitzt ein AMD-Ryzen-Prozessor mit integrierter Grafik.
(Bild: Arctic)

Den meisten PC-Anwendern dürfte Arctic als Hersteller von Luft- und Wasserkühlungen für Prozessoren, Lüftern sowie passendem Zubehör ein Begriff sein. Mit dem Senza erweitert die Firma das Sortiment um einen Komplettrechner der besonderen Art: Der flache und lüfterlose Rechner wird unter der Tischplatte montiert, was für einen freien und aufgeräumten Arbeitsplatz im Büro oder Homeoffice sorgen soll. Die flache Bauform mit nur 50 mm Höhe lässt dabei genügend Abstand zu den Knien des Anwenders. Mit 53,6 cm ist der Senza allerdings vergleichsweise breit. Einen guten Teil des Gehäuses nehmen dabei die von Heatpipes durchzogenen Rippen des Passivkühlers ein.

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Mini-PC mit AMD-Prozessor

Auf dem Mainboard in der Mitte des Senza sitzt in einem Sockel 4 ein AMD-Prozessor mit integrierter Grafik. Zum Einsatz kommen dabei Prozessoren aus der Cezanne-Familie. Im günstigsten Modell des Senza arbeitet ein Ryzen 5 5500GT mit sechs Zen-3-Cores und einer Radeon RX Vega 7. Er kann auf 16 GB RAM zugreifen. Mehr Leistung liefert das Modell mit dem Ryzen 7 5700G, der über acht Kerne und eine Radeon RX Vega 8 verfügt. Der aus SO-DIMMs aufgebaute Arbeitspeicher ist hier 32 GB groß.

Für den Einsatz in Unternehmen mit zentralem Gerätemanagement bietet der Hersteller zudem ein Modell mit AMDs Ryzen 7 5700G Pro an. Als Betriebssystem ist Windows 11 Pro N statt Windows 11 Home N installiert. Als Massenspeicher sitzt in allen Modellen eine M.2-SSD mit einem TB Speicherplatz. Für die Verbindung zu einem WLAN bieten alle drei Senza-Modelle ein Wi-Fi-6E-Modul mit Bluetooth 5.3, für den LAN-Anschluss steht 2,5GbE bereit. Die RJ45-Buchse sitzt gemeinsam mit vier USB-Ports, einem HDMI-Ausgang und einem DisplayPort auf der Rückseite des Rechners. Die Frontanschlüsse, darunter auch eine USB-C-Buchse, der Power- und der Resetschalter sind in einer eigenen Box untergebracht, die durch ein Kabel mit dem Rechner verbunden ist. Sie kann so gut erreichbar unter der Vorderkante des Schreibtischs angeschraubt werden. Die Stromversorgung des Senza übernimmt ein externes Netzteil. Für alle Komponenten liefert der Hersteller das Befestigungsmaterial mit und stellt auch Bohr- beziehungsweise Schraub-Schablonen bereit.

Was kosten die beiden Modelle?

Für den Senza 5500GT ruft der Hersteller einen UVP von 600 Euro auf. Das stärkere Modell Senza 5700G soll 700 Euro (UVP) kosten und der Senza 5700G Pro 730 Euro (UVP). Die Rechner sind laut Hersteller sofort verfügbar.

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