Erweiterte Zusammenarbeit zwischen Cohesity und Microsoft Kooperation bei Cloud und KI

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Cohesity und Microsoft bauen ihre Zusammenarbeit aus. Neben der Integration etlicher Cohesity-Services für die Datensicherung und Verwaltung auf Azure wollen beide Firmen gemeinsam an einer Nutzung von OpenAI für Cohesity-Services arbeiten.

Eine ganze Reihe von  Cohesity-Produkten sind durch die Partnerschaft mit Microsoft zukünftig als Service auf der Azure-Plattform verfügbar.(Bild:  ZinetroN - stock.adobe.com)
Eine ganze Reihe von Cohesity-Produkten sind durch die Partnerschaft mit Microsoft zukünftig als Service auf der Azure-Plattform verfügbar.
(Bild: ZinetroN - stock.adobe.com)

Als Anbieter von Lösungen für Datensicherheit und Management ist Cohesity darauf angewiesen, dort aktiv zu sein, wo die Kunden ihre Daten speichern und verarbeiten. Da dies immer öfter auf Public-Cloud-Plattformen passiert – oft zusätzlich zum eigenen Datacenter der Unternehmen – erweitert Cohesity die Zusammenarbeit mit den Hyperscalern. Aktuell baut das Unternehmen seine Kooperation mit Microsoft aus, um die Kunden auch auf der Azure-Plattform mit Lösungen für das Sichern, Wiederherstellen und Verwalten von Daten zu versorgen. „Cohesity integriert sich in Microsofts breite Plattformen für Sicherheit, Cloud und KI – damit gemeinsame Kunden ihre Daten stärker vor Cyberangriffen schützen können“, sagt dazu Sanjay Poonen, CEO und Präsident von Cohesity. Laut Wolfgang Huber, Vertriebschef für Central Europe bei Cohesity, unterstützt seine Firma dabei nicht nur Azure als Public Cloud, sondern auch als Private Cloud im Zusammenspiel mit Azure HCI.

Wolfgang Huber ist Regional Director Central Europe bei Cohesity.(Bild:  Cohesity)
Wolfgang Huber ist Regional Director Central Europe bei Cohesity.
(Bild: Cohesity)

Schutz vor Cyber-Gefahren

DataProtect ist die Backup-und-Recovery-Lösung, die Cohesity als lokale und als Services-Variante anbietet. Beide lassen sich künftig mit der Cloud-basierten SIEM-Plattform (Security Information und Event Management) Sentinel von Microsoft integrieren. Die IT- und SecOps-Teams von Firmen, die beide Lösungen einsetzen, können nun einfach auf Incident-Berichte und Ransomware-Warnungen zugreifen und damit effizienter arbeiten. DataProtect als Service deckt zudem auch Microsoft 365 ab. Kunden oder Dienstleister, die diesen Service einsetzen, können Backups von Microsoft-365-Daten nun als weitere Option eine auf Azure bereitgestellten Data Plane als Sicherungsziel nutzen.

Fort Knox dient als Datentresor, der mit einem „virtuellen Air Gap“ Daten vor unerwünschten Veränderungen schützt und mit Machine Learning anomale Snapshots erkennt. Als Service war Fort Knox bisher nur auf der AWS-Plattform verfügbar. Nun hält der Service auch auf Azure Einzug. Eine allgemeine Verfügbarkeit ist laut Cohesity für die kommenden Monate geplant. Live-Demos der Lösung sowie Previews sind ab sofort auf Azure verfügbar.

Einen schnelleren und einfacheren Zugang zur Cohesity Data Cloud, den Cloud Services und weiteren Produkten ermöglicht die Integration in Azure Active Directory und dessen Multi-Faktor-Authentifizierung.

Eine weiteres Feld der Zusammenarbeit zwischen Cohesity und Microsoft umfasst die Klassifizierung von Daten mit Cohesity und die Integration in Purview, Microsofts Familie von Datengovernance-, Risiko- und Compliance-Lösungen. Die Klassifizierung erfolgt mit Hilfe der Plattform des Cohesity-Partners BigID.

Nutzung von OpenAI für die Datenanalyse

Cohesity setzt bereits jetzt KI-Funktionen ein, damit Kunden Anomalien beim Datenzugriff erkennen und so beispielsweise einen Ransomware-Angriff abwehren können. Denn so lassen sich große Datenmengen schneller analysieren, als mit anderen Methoden. Durch die Zusammenarbeit mit Microsoft soll nun zusätzlich die KI von OpenAI zum Einsatz kommen, um „Threat- und Anomalie-Erkennung, Klassifizierung und mehr vorantreiben“, so der Datamanagement- und Sicherheitsanbieter. Durch die Datenstruktur von Cohesity kann die KI sehr gut lernen, erklärt dazu Huber und betont, dass die Kunden den KI-Zugriff auf ihre Daten granular steuern können.

Die Partner können die Cohesity-Services direkt in Azure buchen und dafür ihre Microsoft-Credits verwenden. Sie können aber auch über die Distribution buchen, so Huber.

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