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ELA Award 2019 Komsa gewinnt Europäischen Logistik Preis

Autor: Ann-Marie Struck

Jedes Jahr verleiht die European Logistics Association den Europäischen Logistik-Preis. Der diesjährige Gewinner ist die Komsa-Gruppe. Die Preisverleihung erfolgte am 23. Mai 2019 im Rahmen eines Galaabends in Brüssel.

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Es herrscht Siegerstimmung beim Komsa-Team.
Es herrscht Siegerstimmung beim Komsa-Team.
(Bild: Komsa)

Der diesjährige Europäische Logistik-Preis (ELA Award) ging vergangene Woche in Brüssel an die Komsa-Gruppe. Das ist bereits der zweite Award für das Unternehmen. 2018 erhielten sie den Deutschen Logistik-Preis der Bundesvereinigung Logistik (BVL).

Laut der Jury war für die Platzierung der sinnvolle Einsatz automatisierter und manueller Wege ausschlaggebend. Die Effekte des Preisträgerprojekts umfassen geringere Lagerhaltungs- und Kommissionierungkosten, die Dauer der Durchlaufzeiten sowie die Flexibilität.

Flexibilität, Automatisierung und Digitalisierung sind Teil des Projekts „RELOAD – Digitalisierung der Komsa-Intralogistik“, welches der Telekommunikations-Dienstleister im Rahmen einer Standorterweiterung an seinem Hauptsitz realisiert hat. Denn 2017 hat der Distributor in Hartmannsdorf (Sachsen, Deutschland) ein „Haus der Dienstleistungen“, ein neues Logistikzentrum inklusive Hochregallager sowie ein Automatiklager errichtet. Die Investitionskosten betrugen 30 Millionen Euro und sind Komsa zufolge die größte Investition in der bisherigen Unternehmensgeschichte.

Ziel des neuen Logistikzentrums ist es, alle Lagerungs- und Versandprozesse an einem Ort zu bündeln. Im Zentrum des Logistikkonzepts steht die Automatisierung aller zeitkritischen Prozesse der Intralogistik wie beispielsweise Materialflüsse für alle Retouren- und Reparatur-Aufträge, Ausschleusung von Leerkartons sowie Bereitstellung von Versandkartons und die Förderung der Versandkartons zur Verladung.

Durch eine integrierte Digitallogistik werden Warenwirtschaft, Lagerlogistik sowie die Transport- und Auftragssteuerung miteinander verknüpft. Die Verbindung und digitale Automatisierung der einzelnen Abläufe führen zu einer Zeitersparnis. Artikel sollen in weniger als drei Minuten für den Versand verfügbar sein und Durchlaufzeiten von weniger als einer Stunde. für mehr als die Hälfte der Aufträge. ermöglichen eine hohe Flexibilität. Damit erhofft sich die Komsa einen Marktvorteil bei der Einführung neuer Produkte sowie schnellere Handlungsfähigkeit bei saisonalen Spitzen wie das Weihnachtsgeschäft.

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Über den Autor

 Ann-Marie Struck

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Redakteurin