Internet aus der Antennendose Kabel schlägt WLAN
Über die bestehende hausinterne Antennenverkabelung konnte die Wagner Hausverwaltung aus Hamm eine komplette Wohnanlage mit dem Internet verbinden.
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Die private Nutzung des Internets hat das Surfen am Arbeitsplatz längst überholt. Für die Wohnungswirtschaft ist dies eine Chance, den Wohnraumbestand aufzuwerten. Die Wagner Hausverwaltung hat deshalb die Wohnanlage in der Oranienburgerstraße in Hamm für ihre Mieter mit einem kostenlosen Internetzugang deutlich attraktiver gestaltet.
Die Suche nach der richtigen Lösung gestaltete sich allerdings schwierig. 246 Wohnungen in 18 Gebäuden sollten nicht nur fit für eMail, Chat und Suchmaschine werden, sondern auch für IPTV und VoIP. Erschwerend kam hinzu, dass die Mieter zwar von der Aufrüstung profitieren, aber nichts davon mitbekommen sollten. Für Frank Wagner stand von Anfang an fest, dass die Anwohner unter keinen Umständen von langwierigen Bauarbeiten belästigt werden durften. Die Realisierung per CAT-Kabel schied aus zweifacher Sicht aus: Die Gebäude mit Ethernet- oder Glasfaserleitungen zu vernetzen, würde einerseits das Budget sprengen, andererseits würde es wochenlange Handwerkerarbeiten bedeuten.
Die Wagner Hausverwaltung definierte noch weitere Anforderungen: Hundertprozentige Abdeckung der Anlage, hohe Zuverlässigkeit sowie garantierte Datensicherheit, gut durchzuführende Wartungsarbeiten, Benutzerfreundlichkeit durch Plug&Play und ausreichend Performance für zukünftige Multimedia-Anwendungen. Das Limit, das die Hausverwaltung Wagner der Firma Grosche.net aus Lünen Mitte 2007 für die Umsetzung gesetzt hatte, lag bei 50.000 Euro.
Lesen Sie auf der kommenden Seite, warum drahtlose Technologien die rote Karte erhielten.
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