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Kaspersky Lab warnt vor Cyberkriminellen

Jeder Zehnte nutzt Kryptowährungen

| Autor: Lisa Jasmin Nieberle

Fälle wie der Diebstahl von 120.000 Bitcoins aus Kundengeldern von Bitfinex und der Hack von Coincheck zeigen den mangelnden Schutz der Kryptowährungsbörsen.
Fälle wie der Diebstahl von 120.000 Bitcoins aus Kundengeldern von Bitfinex und der Hack von Coincheck zeigen den mangelnden Schutz der Kryptowährungsbörsen. (Bild: ©jozsitoeroe - stock.adobe.com)

Der schlechte Bitcoin-Kurs scheint die Verbreitung von Kryptowährungen als Zahlungsmethode unter Internetnutzern nicht zu mindern. Jeder Zehnte nutzt das digitale Geld bereits. Das will eine Umfrage im Auftrag von Kaspersky Lab herausgefunden haben. Allerdings sind Kryptowährungs-Plattformen, insbesondere ICOs, auch besonders leichte Ziele für Cyberkriminelle.

Kryptowährungen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Eine im Auftrag von Kaspersky Lab durchgeführte Umfrage will zutage gebracht haben, dass bereits 13 Prozent aller Internetnutzer einen Kauf mit digitalen Zahlungsmitteln wie Bitcoin tätigen. Die wachsende Popularität des digitalen Geldes führt allerdings auch zu einem gesteigerten Interesse von Cyberkriminellen, die immer ausgefeiltere Techniken nutzen.

ICOs besonders anfällig

Cyberkriminellen stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, um an Gelder aus Krypto-Wallets, Kryptowährungsbörsen und Initial Coin Offerings (ICOs) zu kommen. Laut Kaspersky sind solche ICOs, bei denen vornehmlich Startups eigene Kryptowährungen an den Markt bringen, im Vergleich zum klassischen Börsengang einer Firma (Initial Public Offering, IPO), besonders gefährdet. Gründer seien nicht in der Lage, Gelder zu schützen und im Falle einer Kompromittierung angemessen zu reagieren. Wenn das gesamte Geld einer Kryptowährungsbörse gestohlen wird, hat das deren unmittelbare Schließung zur Folge. Investoren verlieren dann all ihre Einlagen.

Oberstes Gebot: Wachsamkeit

„Trotz des Rückgangs der Preise für Kryptowährungen besteht nach wie vor ein starker Wunsch nach digitalen Finanztransaktionen“, so Vitaly Mzokov, Head of Verification, Growth Center bei Kaspersky Lab. „Unsere Umfrage zeigt, dass 13 Prozent der Menschen bereits Kryptowährungen als Zahlungsmethode verwendet haben, was auch für uns überraschend war.“

Allerdings stecke der Online-Tausch noch in den Kinderschuhen, sodass es auch reale Gefahren gibt, so Mzokov weiter. „Da die Angriffsmethoden der Cyberkriminellen immer ausgereifter werden, sind Kryyptowährungsbörsen und ICOs immer häufiger leichte Ziele, um erhebliche Geldsummen zu stehlen, da es an den nötigen Cybersecurity-Maßnahmen mangelt.“ Das oberste Gebot ist also immer noch: Wachsamkeit. Selbst bei geringstem Verdacht sollte keine Investition getätigt werden, schließt Mzokov.

13 Prozent der Befragten geben an, bereits Kryptowährungen (z.B. Bitcoin) als Zahlungsmethode genutzt zu haben.
13 Prozent der Befragten geben an, bereits Kryptowährungen (z.B. Bitcoin) als Zahlungsmethode genutzt zu haben. (Bild: Kaspersky)

Tipps zum Umgang mit Kryptowährungen

Kaspersky gibt einige Tipps für die Sicherheit beim Umgang mit Kryptowährungen an die Hand:

  • stets die Seriösität der URL eines Wallets prüfen,
  • keinen Links zu einer Online-Bank oder Web-Wallets folgen,
  • Hardware-Wallets nutzen,
  • Empfängeradressen des zu transferierenden Betrags und die Höhe der Gebühr überprüfen,
  • notieren einer mnemonischen Phase, mit der ein Krypto-Wallet wiederhergestellt werden kann, wenn er verloren geht oder das Passwort vergessen wurde.

Über die Umfrage

Im Auftrag von Kaspersky Lab befragte B2B International London 12.448 Nutzer in 22 Ländern von Oktober bis November 2018.

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