Die weltweiten IT-Ausgaben werden sich im Jahr 2023 voraussichtlich auf 4,6 Billionen US-Dollar belaufen – ein Anstieg um 5,1 Prozent gegenüber 2022. In gewisser Hinsicht scheinen IT-Ausgaben von Unternehmen rezessionssicher zu sein.
Wir leben in einer Welt des außerordentlichen Wachstums unstrukturierter Daten sowie einer massiven Zunahme von Ransomware-Angriffen. IT-Teams stehen laufend vor immensen Herausforderungen.
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Das hat zur Folge, dass sich IT-Verantwortungsträger auf einige wesentliche Bereiche konzentrieren, und die Sicherheit der Daten steht dabei fraglos an erster Stelle. Wenn IT-Führungskräfte ihre Budgets neu ausrichten und vorausschauend planen, um die Kontrolle über ihre IT-Ökosysteme wiederzuerlangen respektive zu behalten, macht es Sinn, dass sie ihr Augenmerk auf moderne Speicherlösungen als wesentlichen Bestandteil ihrer Strategie richten.
Cyber-Bedrohungen… – und kein Ende in Sicht
Wir leben in einer Welt des außerordentlichen Wachstums unstrukturierter Daten sowie einer massiven Zunahme von Ransomware-Angriffen. IT-Teams stehen vor immensen Herausforderungen. Sicherheit hat dabei sowohl mit Blick auf einzelne Mitarbeiter als auch auf der Unternehmensperspektive höchste Priorität.
Cyber-Bedrohungen werden vor allem aus einem Grund weiter zunehmen: Der Wert der Daten steigt. Hacker verzeichnen hohe Einnahmen, und sie schlagen gezielt in Bereichen zu, in denen ihre Gewinnspanne erwartbar am größten ist. Kriminelle Energie wird dabei etwa auf Daten im Gesundheitswesen gerichtet, da mit medizinischen Informationen mehr Geld zu verdienen ist als mit persönlichen Daten.
Der Umgang mit diesen Angriffen wird für Unternehmen immer teurer. Im Jahr 2022 erreichten die Kosten für Datenschutzverletzungen ein Rekordniveau; der weltweite Durchschnitt liegt bei 4,35 Millionen Dollar. Es ist wenig verwunderlich, dass der Schutz der Daten 2023 ganz oben auf der Liste der IT-Führungskräfte steht. Sie müssen sicherstellen, dass ihre Speicherlösung mit Fokus auf Sicherheit ausgerichtet ist. Gartner prognostiziert, dass bis 2025 60 Prozent aller Unternehmen Speicherprodukte mit integrierten Mechanismen zum Schutz vor Ransomware benötigen werden. Im vergangenen Jahr waren es noch 10 Prozent.
Flexibilität und Datenunveränderlichkeit sind Trumpf
Moderne Unternehmen benötigen eine erschwingliche, sichere Lösung, die sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren an die veränderten Geschäftsanforderungen flexibel anpassen lässt. Sowohl moderne als auch veraltete, Cloud-basierte und Cloud-native Anwendungen müssen auf die Daten zugreifen können. Bei optimaler Einrichtung kann ein Cloud-Objektspeicher, der auf mehreren Ebenen gesichert ist und unveränderliche Backups umfasst, die Sicherheits-, Leistungs- und Kontrollvorteile einer privaten Cloud-Architektur On-Prem als auch einer öffentlichen Cloud bieten.
Unveränderlichkeit wird zunehmend zu einer strategischen Fähigkeit, da unveränderliche Backups verhindern, dass Daten unbeabsichtigt beschädigt, verloren, geändert, nicht verfügbar, zerstört, umgeschrieben oder ohne Zustimmung der IT-Abteilung verschlüsselt werden, wie es bei Ransomware-Angriffen der Fall ist. Objektspeicher ermöglichen Unveränderlichkeit.
Unterbrechungen der Lieferkette befeuern die Cloud-Akzeptanz
In den letzten drei Jahren kam es zu beispiellosen Unterbrechungen der Lieferkette, unter anderem direkt zurückzuführen auf die Pandemie und den Krieg in der Ukraine. Einem Bericht zufolge kam es in der ersten Jahreshälfte 2022 zu 46 Prozent mehr Unterbrechungen in der Lieferkette als in der ersten Hälfte des Jahres 2021. Dies führte zu erheblichen Verzögerungen bei der Auslieferung von Hardware, was wiederum die geplanten Projekte vieler IT-Teams behinderte - mit erheblichen Auswirkungen sowohl auf die Infrastruktur als auch auf das Budget.
Infolgedessen haben viele Unternehmen ihre Umstellung auf die Cloud beschleunigt. Auch wenn Analysten das Jahr 2023 in Bezug auf Unterbrechungen der Lieferkette als etwas ruhiger eingestuft haben, heißt das noch nicht, dass wir aus dem Schneider sind. IT-Teams können davon ausgehen, dass immer mehr Unternehmen nach Cloud- und Hardware-agnostischen Modellen suchen werden, um nicht von potenziell verzögerten Hardware-Lieferungen abhängig zu sein. Insgesamt wird die Idee, sich an einen Anbieter zu binden, nicht mehr funktionieren.
Mit Objektspeicherlösungen erhalten IT-Teams Flexibilität und Skalierbarkeit, ohne an Hardware gebunden zu sein, da sie in verschiedenen Modellen eingesetzt werden können - sei es in einer Hybrid-Cloud, Multi-Cloud oder aber in einer anderen Form. Unternehmen profitieren von Cloud-ähnlichen Datendiensten On-Prem, die das Ziel unterstützen, Anforderungen der Datensouveränität zu erreichen - und das bei gleichzeitig gewährleisteter Datensicherheit. Die Skalierbarkeit bleibt gegeben, selbst in Zeiten schnellen Wachstums und bei potenziellen Problemen in der Lieferkette: Unternehmen können dadurch zusätzliche Investitionen vermeiden.
Stand: 08.12.2025
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KI und ML - kontinuierlich auf Wachstumskurs
Automatisierung, KI und ML können IT-Teams dabei helfen, Unternehmensressourcen effizienter zu nutzen. Mittels KI und ML lassen sich interne Talente optimieren. Regelmäßig anfallende Aufgaben können ausgelagert werden zugunsten von Arbeiten, die mehr Entscheidungsfindung sowie einen praxisnahen Ansatz erfordern.
Dadurch wird allerdings auch das Wachstum unstrukturierter Daten in die Höhe getrieben. Ferner wird ein anderer Ansatz für die Datenbereitstellung benötigt, der eher anwendungs- als standort- oder technologieorientiert ist. Um nützliche und umsetzbare Erkenntnisse zu gewinnen, benötigen Anwendungen ferner einen schnelleren Zugriff auf die enormen Datenmengen, die überall entstehen: in der Cloud, am Edge oder On-Prem.
Die zugrunde liegende Datenspeicherlösung für KI und ML muss in der Lage sein, eine Vielzahl von Workloads zu verwalten, einschließlich großer und kleiner Dateien. In bestimmten Fällen können Workloads nur einige Dutzend Gigabyte umfassen, andere wiederum bis in den Petabyte-Bereich reichen. Nicht alle Lösungen können sehr kleine Dateien verwalten, und nicht alle Lösungen sind für große Dateien ausgelegt. Es ist entscheidend, eine Lösung zu finden, die sich an beide Anforderungen flexibel anpassen kann.
Herkömmliche Blockspeicher- und Dateispeicherlösungen können nur bis zu einigen hundert Terabyte skaliert werden. Im Gegensatz dazu verwendet die Objektspeicherung einen völlig flachen Adressraum ganz ohne Einschränkungen. Die Hierarchie- und Kapazitätsbeschränkungen eines herkömmlichen Dateisystems gelten nicht. Auf der Grundlage dieser Fähigkeit kann die IT sicherstellen, dass der Speicher im Rechenzentrum innerhalb eines einzigen globalen Namensraums elastisch auf Dutzende von Petabytes und mehr skaliert werden kann.
IT-Teams: schlaflos im Belastungstest
Die dreifache Bedrohung, die IT-Teams schlaflos macht, basiert demnach auf den folgenden Herausforderungen: Datenwachstum, Zunahme von Ransomware-Angriffen, Probleme in der Lieferkette sowie der Anstieg von KI/ML-Workloads. Daraus ergibt sich zwingend die Notwendigkeit, die Speicherung und den Schutz von Daten neu zu überdenken. Objektspeicher sind geeignet, folgende Anforderungen zu erfüllen:
Unveränderbarkeit: die Datensätze sind gesperrt sind und können von kriminellen Eindringlingen nicht verändert werden
Skalierbarkeit: der flache Adressraum kann sich so weit ausdehnen, wie es die IT benötigt
Flexibilität: Mehrere Formate, Datentypen und Anwendungen können untergebracht werden. Die individuellen Anforderungen jedes Unternehmens werden erfolgreich berücksichtigt
Moderne Unternehmen benötigen eine Lösung, die geringe Latenzzeiten, lineare Skalierung sowie Unterstützung für verschiedene Arten und Größen von Nutzdaten bietet. Mit einer Lösung, die diese Anforderungen erfüllt, können IT-Teams einige ihrer wichtigsten Herausforderungen angehen (und eine ungestörte Nachtruhe befördern!)
Über den Autor: Christoph Storzum ist Regional Director DACH bei Scality.