Device as a Service Insight: 10 Milliarden Umsatz und große Pläne

Von Dr. Stefan Riedl 2 min Lesedauer

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Der global aufgestellte IT-Lösungsanbieter Insight richtet sein Angebot neu aus. Im Geschäft rund um Devices as a Service will man die Konzernmuskeln spielen lassen und frühzeitig Marktanteile abgreifen, bevor das Modell für Firmen zum Standard wird.

In Sachen „Device as a Service“ will Insight hierzulande richtig durchstarten.(Bild:  Sergey Nivens - stock.adobe.com)
In Sachen „Device as a Service“ will Insight hierzulande richtig durchstarten.
(Bild: Sergey Nivens - stock.adobe.com)

Im Gegensatz zu anderen Systemhausgrößen ist Insight global – nicht nur paneuropäisch – aufgestellt. Mit einem weltweiten Jahresumsatz von über zehn Milliarden US-Dollar zählt das Unternehmen zu den Fortune-500-Companies. In Deutschland sei der Konzern noch – wenn man so will – „ein Rohdiamant mit viel ­Potenzial“, sagt Thomas Kühlewein, Geschäftsführer DACH bei Insight.

Die Vorteile der globalen Aufstellung

Der globale Footprint und eine weltweit einheitliche Nutzung eines ERP-Systems ermögliche es dem Konzern, Kunden-­Konzernen Angebote auf globaler Ebene zu machen. Im DaaS-Umfeld (Device as a ­Service) habe sich dies bereits als Wett­bewerbsvorteil herausgestellt, so der ­Manager. Kühlewein sieht das Potenzial, hierzulande die Nummer eins in diesem Business zu werden. Wobei DaaS genau genommen nur einen Teil vom Angebot ausmacht. Als Supply-Chain-Optimierer bei IT-Lösungen setzt Insight auf Procurement as a Service, also As-a-Service-Prozesse beim Soft- und Hardware-Bezug.

Ich bin davon überzeugt, dass Insight in Deutschland die Nummer eins auf dem Markt in Sachen Device as a Service werden kann.

Thomas Kühlewein, Geschäftsführer DACH, Insight

Gesamtpakete aus Hard- und Software

Thomas Kühlewein, Geschäftsführer DACH, Insight(Bild:  Insight)
Thomas Kühlewein, Geschäftsführer DACH, Insight
(Bild: Insight)

„Ich spreche von Software Management as a Service und Device as a Service“, so ­Kühlewein und präzisiert weiter: „Letztendlich schnüren wir unseren Kunden ­Gesamtpakete aus Hard- und Software über den kompletten Lebenszyklus hinweg – von der Bestellung, der Auslieferung, der Rücknahme, Reparaturdiensten. Und das ­alles wird zu planbaren Pauschalkosten pro Monat abgerechnet.“ Dahinter stehe eine Entwicklung hin zum Solu­tion-Integrator. Das bedeutet, dass sich Insight nicht mehr darauf fokussiert, Technologie zu verkaufen, sondern die Kunden permanent in ihren IT-Belangen zu begleiten. Das geschieht in drei Kernbereichen: der angesprochenen Supply-Chain-Optimierung in IT-Fragen inklusive DaaS, dem Aufbau hybrider Infrastrukturen sowie in Aufträgen rund um Application Development mit Fokus auf den Umgang mit Daten und KI.

Boomthema 1: Hybrid Cloud

Beim Aufbau hybrider Infrastrukturen geht es darum, lokale IT-Ressourcen mit Cloud Services – seien es Hyperscaler wie Google, Microsoft und AWS oder lokale Anbieter – in Einklang zu bringen. „Mitunter überzeugen unsere Berater die Kunden auch davon, ihre Pläne zu überdenken, denn die Cloud ist nicht immer sinnvoll eingesetzt und es geht schließlich nicht ­darum, Technologie um der Technologie ­willen umzusetzen“, so der Manager.

Boomthema 2: Daten und KI

Das Application Development mit Daten- und AI-Schwerpunkt hat durch eine aktuelle Übernahme von Amdaris mit Sitz in UK und Entwicklern vor allem im ost­europäischen Raum, neue Dynamik gewonnen. „Hier geht es um individuelle Software-Entwicklung und KI-Integration, um Kunden auch in diesem boomenden Markt zu begleiten“, sagt ­Kühlewein.

Wachstum in Deutschland

Heruntergebrochen auf Deutschland nennt Insight keine Zahlen, aber der DACH-Chef verrät, dass man hierzulande in den vergangenen sieben Quartalen schneller gewachsen sei als der Markt. Auch Umsatz und Profitabilität legten demnach deutlich zu.

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