Verschmelzung der IBM-Server-Familien IBM vereinigt System-i und System-p zu »Power Systems«
Wenn es nicht nur um Server-Familien sondern um echte Menschen ginge, wäre auf der Hochzeit das Who-is-who der IT-Branche: IBM legt System-i und System-p zusammen. IT-BUSINESS hat die Hintergründe recherchiert.
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Auf IBMs »COMMON User Group Conference« in Nashville gab der IT-Konzern bekannt, dass die beiden Server-Familien System-i und System-p zu »Power Systems« vereinigt werden sollen. Auch die ersten Modelle waren dort zu sehen.
IBM führt damit die Midrange-Server (System-i) und die System-p-Systeme auf Unix- und Linux-Basis zusammen. Nach Angaben eines IBM-Sprechers soll die gemeinsame Produktfamilie unter dem Brand »Power Systems« einen schärfer profilierten Marktauftritt ermöglichen. Auf Nutzerseite läge nun ein größerer Investitionsschutz vor und unabhängige Softwareentwickler hätten mehr Möglichkeiten dank einer größeren Anzahl von Anwendungen.
Auswirkungen für Business-Partner
Business-Partner von IBM mit entsprechenden Zertifizierungen können problemlos die neuen Systeme verkaufen. Als Betriebssystem kommt i5/OS in Frage, das ehemalige OS/400. Allerdings unter anderem Namen: IBM benennt es um in »IBM i Betriebssystem«. Wer es kurz mag, kann es auch »i« nennen. Parallel dazu läuft auch AIX oder Linux.
Durch die größere Bandbreite an verfügbaren Applikationen für die drei Betriebssysteme erhöhe sich für Business-Partner zudem die potenzielle Kundenbasis. IBM-intern wird die Zahl der verfügbaren Applikationen auf nun 15.000 geschätzt.
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