Systemhaus-Portrait: Warum der Windows Server 2003 Umsatz bringt Hollmann IT setzt auf Software-Entwicklung und Infrastruktur
Hollmann IT hat sich auf Infrastruktur und Software-Entwicklung spezialisiert. Durch das Support-Ende der Windows Server 2003 erwartet der Geschäftsführer Umsatzpotenzial.
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Als Hafenstadt hat für Bremen von jeher der Außenhandel besondere Bedeutung. Den Hanseaten wird kaufmännisches Geschick, eine gewisse konservative Neigung sowie Verlässlichkeit nachgesagt. Hier hat Michael Hollmann 2001 seine Firma gegründet – zuerst als Ein-Mann-Unternehmen, zu dem ab 2006 immer mehr Mitarbeiter stießen.
Heute hat der Geschäftsführer 18 Angestellte. Über die Jahre hat sich Hollmann IT einen festen Kundenstamm aus kleinen und mittelständischen Unternehmen aufgebaut, für die das Systemhaus als ausgelagerte IT-Abteilung fungiert. Als Mittelstand bezeichnet der Geschäftsführer dabei Firmen mit zehn bis 500 Arbeitsplätzen. „Wir sind zweigleisig aufgestellt, einmal haben wir das Thema Microsoft-Infrastruktur. Hier betreuen und teilweise betreiben wir auch von kleinen und mittelständischen Unternehmen deren Infrastruktur. Die zweite Schiene ist der Bereich Software-Entwicklung, darunter Datenbank-Applikationen, die vornehmlich im Browser laufen. Letzteres kann man unter dem großen Stichwort Software as a Service zusammenfassen“, erläutert Hollmann seine Firmenstrategie.
Hollmann IT hat außerdem zwei eigene Software-Branchenlösungen entwickelt: zum einen „Smart Recognition“ für den automatischen Versand von Ablieferbelegen an die Stückgutkooperationen in Logistikunternehmen, wie man sie gerade in der Hafenstadt vorfindet. Zum anderen „enterMediate“, eine Applikation, welche die direkte Verbindung vom Smartphone oder Tablet auf Unternehmens-Software wie SAP oder Navision herstellt. Sie dient als mobiles CRM zur Vertriebsunterstützung für den Außendienst.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie das Ende eines Windows-Supports das Geschäft ankurbelt.
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