NetApp EF50 und EF80 Hochleistungsmodelle der NetApp-EF-Serie für KI und HPC

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Mit hohem Datendurchsatz gehen die beiden neuen Storage-Systeme NetApp EF50 und EF80 an den Start. Die 2U-All-Flash-Systeme sollen so die steigenden Leistungsanforderungen von KI, HPC und transaktionsorientierten Datenbanken erfüllen.

Die All-Flash-Storage-Systeme EF50 und EF80 von NetApp sollen mit einem Lesedurchsatz von über 110 GB/s und einer Schreibleistung von 55 GB/s eine deutlich höhere Performace liefern als die bisherigen Modelle der EF-Serie.(Bild:  NetApp)
Die All-Flash-Storage-Systeme EF50 und EF80 von NetApp sollen mit einem Lesedurchsatz von über 110 GB/s und einer Schreibleistung von 55 GB/s eine deutlich höhere Performace liefern als die bisherigen Modelle der EF-Serie.
(Bild: NetApp)

Die EF-Serie von NetApp besteht bisher aus den All-Flash-Block-Storage-Systemen EF600 und EF300 sowie deren QLC-Varianten EF600C und EF300C. Für die EF600-Modelle gibt der Hersteller eine maximale Bandbreite bei Lesevorgängen von 44 GB/s sowie bis zu 13 GB/s beim Schreiben an. Die EF300-Systeme arbeiten mit bis zu 20 beziehungsweise 9 GB/s. Das neue EF80-Speichersystem schafft dagegen einen Lesedurchsatz von über 110 GB/s und eine Schreibleistung von 55 GB/s, eine Verbesserung von 250 Prozent gegenüber der bisherigen Generation. Das EF50-System ist etwas langsamer, aber immer noch deutlich flotter als ein EF300: Der Hersteller gibt hier bis zu 41 GB/s Leseleistung und 30 GB/s beim Schreiben an. Die neuen Controller verfügen mit 64 beziehungsweise 32 GB über doppelt so viel Speicher wie die bisherigen Modelle. Zudem bietet das EF80-System nun zusätzlich zu NVMe-oF und SCSI nun bis zu zwölf 200-Gb-Ports für NVMe über InfiniBand oder RoCE.

Die maximale Speicherkapazität pro 2U-Basiseinheit mit 24 Einschüben für NVMe-SSDs entspricht mit 1,5 PB den bisherigen C-Modellen mit QLC-Speicher. Eine SAS-Erweiterungseinheit für HDDs ist ebenso wie bei den bisherigen C-Modellen nicht vorgesehen.

Zugelegt hat auch die Energieeffizienz mit 63,7 GB/s pro kW. Die leistungsfähigeren Controller in EF50 und EF80 benötigen zwar mehr Energie, das wird durch die höhere Performance aber mehr als ausgeglichen. Damit will NetApp einen Beitrag dazu leisten, den Energiebedarf von KI-Anwendungen im Zaum zu halten, wie Priyadarshi (PD) Prasad, Vice President und General Manager für AI Data Infrastructure bei NetApp, betont. Auf Rack-Ebene sollen die neuen EF-Modelle mehr als 100M IOPS und 2,35 TB/s liefern, sich dabei aber mit weniger als 37 KW zufriedengeben. Gleichzeitig sollen die neuen Systeme das Budget nicht über Gebühr belasten, verspricht der Hersteller.

Hohe Leistung für KI, HPC und Datenbanken

Mit diesen Leistungswerten sieht NetApp das EF80 als ideal für Hochdurchsatz- und Niedriglatenz-Workloads wie KI- und HPC-Anwendungen an, während das EF50 eher als Speichersystem für gemischte Workloads wie transaktionsorientierte Datenbanken ausgelegt ist. Zudem sollen die beiden Systeme als schnelle Datenspeicher für neue Anwendungsfelder wie Sovereign AI Clouds und KI-gestützte Fertigung dienen. Wie schon die bisherigen Modelle unterstützen auch die neuen EF-Systeme parallele Dateisysteme wie Lustre und BeeGFS. Sie sollen hier dafür sorgen, dass den GPUs in GPU-Servern bei Anwendungen wie HPC-Simulationen, KI-Tarining oder KI-Inferenz die Daten nicht ausgehen und sie mit hoher Auslastung arbeiten können. Um das sicherzustellen, hat NetApp eine Observability-Funktion integriert. Die EF50- und EF80-Systeme stellen Telemetriedaten per Performace-Werten wie dem Durchsatz, der Latenz und der Cache-Nutzung bereit, damit das IT-Team im Rechenzentrum mögliche Störfaktoren für die GPU-Auslastung identifizieren und beseitigen kann. Als Betriebssystem dient wie bisher SANtricity OS, allerdings in der neuen Version 12.0.

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