Channel Fokus: Data Storage Gute Aussichten dank Storage für KI

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Der Storage-Markt erfreut sich seit Jahren eines zwar moderaten, aber konstanten Aufwärtstrends, auch wenn er dieses Jahr minimal schrumpft. In den kommenden Jahren soll der Storage-Bedarf von KI-Anwendungen für ein massiveres Wachstum sorgen.

Alle News rund um das Thema Data Storage lesen Sie auf unserer Microsite.(Bild:  Andrii - stock.adobe.com / KI-generiert, Montage: Alexander Preböck)
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Storage ist so etwas wie der Maschinenraum der IT. Eine angemessen große, schnelle und sichere Storage-Infrastruktur sowie ein effizientes Datenmanagement bilden die Basis dafür, dass die Anwendungen auf den Servern ihre Aufgaben erfüllen können. Allerdings gibt es auch hier einen Trend zur hybriden Cloud, wobei die Storage-Hersteller mit eigenen Lösungen für die Public Cloud aufwarten, die ihren Kunden und den Partnern vor allen das Datenmanagement bei hybriden Strukturen erleichtern. Im Datacenter kommen zudem zunehmend flexible As-a-Service-Konzepte zum Einsatz. Bei den Speichermedien setzt sich der Trend zu SSDs fort, während HDDs mit hoher Kapazität für das Speichern großer Datenmengen wichtig bleiben. Ein stark wachsender Markt sind Storage-Lösungen für Edge-Computing, da hier immer komplexere Anwendungen und der Einsatz von KI den Kapazitätsbedarf nach oben treiben.

Storage für KI auch im lokalen Datacenter

Für KI-Anwendungen werden generell schnelle Storage-Systeme mit viel Speicherplatz benötigt. Besonders hoch ist der Bedarf beim Training, wo die GPUs große Datenmengen mit sehr hoher Bandbreite verarbeiten. Hier laufen zwar die sehr großen Modelle in der Cloud, aber Firmen und Institutionen setzen zunehmend kleinere Modelle im eigenen Datacenter ein, da viele Daten das eigene Rechenzentrum nicht verlassen sollen. Auch bei Retrieval-Augmented Generation sind Vektordatenbanken nötig, deren Größe ein Vielfaches der Quelldaten erreichen kann.

Sicherheit bleibt wichtig

Die Sicherheit der gespeicherten Daten, etwa vor Ransomware-Angriffen, ist für Firmen und Institutionen lebenswichtig. Hier werden entsprechende Schutzmaßnahmen wie unveränderliche Snapshots oder die Erkennung anormaler Datenzugriffe bereits in den Speichersystemen selbst integriert, oft mit KI-Erkennung. Der Schutz der Storage-Infrastruktur im lokalen Datacenter und in der Cloud sollte dabei in ein übergreifendes Sicherheitskonzept eingebunden sein. Hier sind nicht nur die Hersteller, sondern auch die Systemhäuser gefragt, die gemeinsam mit den IT-Abteilungen der Kunden entsprechende Lösungen implementieren.

Die jeweils neuesten Entwicklungen, Trends und Produkte für Data Storage und Management sowie Neuigkeiten aus dem Channel gibt es auf der Microsite: www.it-business.de/datastorage.

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