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Zufriedenheit beim Digital Workplace Gründe für KMU ihren IT-Dienstleister zu wechseln

Autor: Sarah Gandorfer

Die Hälfte der Unternehmen setzt beim Thema digitaler Arbeitsplatz auf externe Dienstleister. Obwohl die meisten mit diesen zufrieden sind, gibt es durchaus Gründe, für einen Wechsel. Unter welchen Umständen das passieren kann, zeigt die Studie „Nutzung digitaler Arbeitsplätze“ auf.

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Im Rahmen der Studie wurden 40 Unternehmen zur Nutzung digitaler Arbeitsplätze in ihrem Unternehmen befragt.
Im Rahmen der Studie wurden 40 Unternehmen zur Nutzung digitaler Arbeitsplätze in ihrem Unternehmen befragt.
(Bild: © adam121 - stock.adobe.com)

Die Bonner Unternehmensberatung Böcker Ziemen hat 40 kleine und mittelständische Unternehmen zu digitalen Arbeitsplätzen befragt. Schon jetzt nutzt die Mehrheit (85 %) einen solchen und setzen somit Dienste wie Unified Communication and Collaboration (UCC), Unified Messaging, Cloud-Telefonie, Video-Konferenzen sowie File-Sharing ein. Dabei vertrauen rund 52 Prozent der Studienteilnehmer bei der Umsetzung auf einen externen Dienstleister. Als Hauptgründe für die Vergabe an firmenfremde Anbieter wird eine bessere und schnellere Sicherheit und Wartung sowie Kostenersparnisse angegeben. Zudem fehlt oftmals die interne Kompetenz.

Wechselwillig bei Digitalstrategie

In den meisten Fällen sei man zufrieden mit dem aktuellen Dienstleister – das gilt sowohl bei internen als auch bei externen Services. Dennoch schließen ein Drittel der Befragten nicht gänzlich aus, den Anbieter zu wechseln. Dazu muss die Konkurrenz folgende Verbesserungen offerieren:

  • Leistungsfähigere Technik bieten,
  • fit in Digitalisierungsstrategien sein,
  • ein besseres Preis-Leistungsverhältnis in petto haben.

Relativ unwichtig bei Wechselüberlegungen sind hingegen reine Preisüberlegungen, Testberichte und Zertifizierungen. Durchschnittlich kosten darf ein Dienstleisterwechsel zwischen zehn- und fünfzigtausend Euro.

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Im Rahmen der Studie wurden zudem die Performance der Dienstleister hinsichtlich der Merkmale „Leistung und Implementierbarkeit“, „Flexibilität“, „Preis“ sowie „Image und Sicherheit“ untersucht. Die Analyse zeigt, dass Verbesserungspotenzial bei „Leistung und Implementierbarkeit“, insbesondere bei der Integrierbarkeit mit bestehenden Softwarelösungen, Mitarbeiterschulungen sowie Ressourcenplanung, besteht. Die anderen drei Merkmale wurden insgesamt als positiv bewertet.

Ebenso wurde bei der Untersuchung die Anforderungen an den Bereich Kunden-Support ermittelt. Priorisiert wurden von den Teilnehmern hierbei die Verfügbarkeit des Kunden-Supports, eine kompetente und regelmäßige Wartung sowie eine schnelle Reaktionszeit.

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Über den Autor

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS