Explore Gigabyte, Gainward, Colorful und PNY verbauen aktuelle Nvidia-GPUs Generationenwechsel mit Geforce 210 und GT220

Redakteur: Heidi Schuster

Nvidias aktuelle Einsteiger-GPUs Geforce 210 und GT220 lassen 3D-Anwendungen flüssig auf dem PC laufen. Die ersten Grafikkarten sind bereits mit den neuen Nvidia-Grafik-Prozessoren ausgestattet.

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Aufwendige PC-Spiele, Video- und Fotobearbeitung sind für die aktuellen Nvidia-GPUs Geforce 210 und GT220 kein Problem. Beide GPUs werden in 40-Nanometer-Technologie hergestellt, sind Direct-X-10.1-kompatibel und können maximal zwei Displays ansteuern. Die beiden Grafik-Prozessoren sind außerdem mit jeweils einem VGA- und einem DVI-I-Anschluss ausgestattet – die GT220 bietet zusätzlich einen HDMI-Anschluss – und eignen sich daher für den Betrieb mit großen Flat-Displays.

Die Geforce GT220 besitzt 48 Recheneinheiten und ein 128-Bit-Speicher-Interface. Im Referenzdesign beträgt der Takt der GPU 625, außerdem ist eine Taktfrequenz von 790 Megahertz für den maximal ein Gigabyte großen DDR3-Speicher vorgesehen. Nvidia gibt an, dass der GT 220 sowie der 210 Blu-ray-Filme mit jeder CPU abspielen.

Wenngleich alle Grafikkarten-Hersteller die aktuellen Modelle auf Nvidia-Basis als „Ready for Windows 7“ rühmen, ist das doch nur die halbe Wahrheit: Windows 7 kommt mit Direct-X-11, und das wird derzeit nur von den ATI-Grafikprozessoren aus dem Hause AMD unterstützt – Nvidia wird dies wohl erst mit der nächsten Chip-Generation, der GT300, in einigen Monaten realisieren. Allerdings dürfte Direct-X-11 als entscheidungskriterium zunächst nur für einige Hardcore-Gamer interessant sein und daher für die breite Masse der Anwender kaum ins Gewicht fallen.

Gainward bietet die Grafikkarte GT220 bereits übertaktet an, hier liegen der Grafiktakt bei 650 Megahertz und der Speichertakt bei 900 Megahertz.

Auch übertaktet PNY das Modell. Das RAM taktet hier mit 1.000 Megahertz, der Grafiktakt ändert sich nicht. Der UVP beträgt 69 Euro.

Explore Gigabyte übertaktet die Grafik sogar auf 720 Gigahertz und den Speicher auf 1.600 Megahertz.

Hersteller Colorful bietet die GT220 mit dem Standart-Grafiktakt an, der Speichertakt beträgt hier 1.600 Megahertz.

Nvidias Geforce 210

Etwas weniger Leistung bietet Nvidias Geforce 210. Hier arbeiten nur 16 Recheneinheiten, das Speicher-Interface hat lediglich 64 Bit. Die Taktfrequenzen liegen beim Referenzdesign für die GPU bei 589 Megahertz und für den 512-Megabyte-DDR2-Speicher bei 500 Megahertz.

PNY bietet auch die Geforce 210 übertaktet an. Die Taktfrequenz des Speichers beträgt hier 800 statt 500 Megahertz. Als Endkundenpreis sind 49 Euro (UVP) vorgesehen.

Gainward bietet ebenfalls die 210 an, taktet den Speicher aber nur mit 400 Megahertz, also 100 Megahertz weniger als das Nvidia-Design eigentlich hergibt.

Bei Explore Gigabyte taktet der Speicher mit 800 Megahertz und die GPU mit 650 Megahertz.

Colorful übertaktet den Speicher ebenfalls auf 8oo Megahertz, der Grafiktakt bleibt bei 589 Megahertz.

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