Anorganisches Wachstum durch Verkauf

Fritz & Macziol setzt auf Kernbereiche und neue Themen

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Strategie

Die Strategie der FuM-Gruppe sei weiterhin eindeutig und stehe auf drei Säulen. Zum einen das Software-Geschäft. Hier setzt das Systemhaus auf eigene Applikationen, wie beispielsweise den Dynamic Power Cloud Manager oder die spezielle Applikation für die Abfallwirtschaft. In diesen Bereich fällt auch die Tochter Infoma als IT-Dienstleister im kommunalen Umfeld. Die zweite Säule bildet die Infrastruktur – also Datacenter. Nummer drei sind die Services.

Den Kundenstamm akquiriert FuM hauptsächlich aus dem Mittelstand. „Bei einem mittelständischen Kunden muss man breit aufgestellt sein. Wir haben im Systemhausgeschäft rund 1.500 Kunden von denen circa 400 zusammen 70 Prozent des Umsatzes ausmachen. Diese 400 Kunden wiederum sind in den vergangen fünf Jahren um 60 Prozent gewachsen. Das belegt, dass wir nicht nur als Generalist viele Themen platzieren, sondern diese als Spezialist zudem vertiefen“, führt Schallhorn aus. „Wir sind über die Zeit hinweg nun auch vom Mittelstand ins Großkundengeschäft gewachsen.“

In den nächsten drei Jahren will der IT-Dienstleister auf einen Umsatz von 400 Millionen Euro im deutschen Markt anwachsen bei steigender EBIT-Marge. Außerdem plant das Unternehmen, in den kommenden fünf Jahren 300 Consultants neu einzustellen.

Trends

Als aktuelle Trends verfolgt FuM momentan Collaboration, Business Intelligence, Hyper-converged Computing sowie die Cloud. Diese Themen bringen zwar nicht sofort Geld ein, doch „es ist existenzgefährdend, wenn man sich mit diesen Technologien als Rechenzentrumsanbieter nicht beschäftigt“, ist der Geschäftsführer überzeugt. „Die FuM hat zum Beispiel frühzeitig in Managed Services investiert. Diese Jahr sind die Zahlen erstmals leicht Schwarz. In zwei Jahren werden wir dann richtig Geld damit verdienen.“ □

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