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Fiducia begeistert Junge für den Mainframe

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Die IT-Infrastruktur im Rechenzentrum

Allerdings besteht die IT des Dienstleisters der Volks- und Raiffeisenbanken nicht nur aus Großrechner-Systemen. „Wir sind multiplattformfähig“, so Süss. So setzt das IT-Unternehmen in zwei, einige Kilometer auseinanderliegenden Rechenzentren rund 14.000 Unix-Server ein, etwa 11.360 davon sind virtuell. Außerdem stehen dem Unternehmen mehr als 1.270 Terabyte an Plattenplatz zur Verfügung.

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Die Rechenzentren selbst gelten als hochverfügbar. Sowohl die Trassen für die Kommunikation als auch den Strom bezieht das Unternehmen von verschiedenen Providern. Darüber hinaus steht eine eigene Notstromversorgung zur Verfügung und eines der Datacenter bezieht Strom zusätzlich aus drei eigenen Photovoltaik-Anlagen.

Das leistet die IT

Um für den Notfall gerüstet zu sein, gibt es Krisenstabsräume, Notfall-Management-Übungen, ITIL-basierte Prozesse für das Incident- und Problem-Management und einen Leitstand, der mit Iris- und Gesichtserkennung gesichert ist.

Die Großrechner sind die Heimat der eigenentwickelten Bankensoftware „Agree“. Diese deckt von A bis Z alles ab, was ein Bankmitarbeiter benötigt: vom Aktiendepot bis zum Zahlungsverkehr ins In- und -Ausland. Außerdem besitzt sie Anschlüsse zu Clearing-Stellen, erlaubt einen 24x7-Betrieb der Selbstbedienungs-Terminals sowie Broker-Dienste. In Spitzenzeiten kommt die Fiducia auf mehr als 4.000 Großrechner-Transaktionen pro Sekunde.

Die Anwendungen sind teilweise in Assembler geschrieben. Doch das Gros des Agree-Backend ist in Cobol entwickelt. Hauser wehrt sich unaufgefordert gegen ein vermutlich schon häufig gehörtes Vorurteil gegen Cobol: „Die Programme kosten nicht mehr Ressourcen als etwa Java-Anwendungen.“

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