Juristisch hundert Prozent sichere Variante des „Gefällt mir“-Buttons nicht möglich Facebook-Verbot für Unternehmen und Behörden schlägt Wellen
Facebook-Fanpages von Unternehmen sowie die Einbindung des „Gefällt mir“-Buttons auf die eigene Web-Seite soll bestraft werden. Im Landkreis Friesland löschen die Behörden bereits ihre Facebook-Profile. Der Verein der Digitalen Wirtschaft in Schleswig-Holstein (DiWiSH) sieht das Verbot als Standortnachteil. Ein weiteres Problem: Die angepriesenen Mustererklärungen für den Gebrauch des „Like“-Buttons sind nicht rechtskonform.
Anbieter zum Thema

Firmen und Behörden in Schleswig-Holstein müssen bis Ende September ihre Fanpages bei Facebook und Social-Plugins sowie den „Gefällt mir“-Button auf ihren Web-Seiten entfernen. So will es das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD), welches ansonsten mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro droht.
In Niedersachsen begrüßt man zwar den Ansatz der Schleswig-Holsteiner Kollegen, droht aber im Gegensatz zu diesen nicht mit Strafen. Dennoch ziehen sich die ersten Behörden, wie beispielsweise der Kreis Friesland, dort bereits aus dem sozialen Netz zurück. Bremen hat das Symbol mit dem gehobenen Finger schon vor Monaten aus seinem Internetauftritt gestrichen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Kritikpunkte der Digitale-Wirtschaftsverein hat.
(ID:28845600)