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Exclusive Networks erneuert Partnerschaft mit Juniper

| Autor: Michael Hase

BigTec-Chef Sascha Schantz betrachtet Juniper-Produkte als Bausteine für das Software-defined Datacenter.
BigTec-Chef Sascha Schantz betrachtet Juniper-Produkte als Bausteine für das Software-defined Datacenter. (Bild: Michael Hase)

BigTec, eine Sparte von Exclusive Networks, vertreibt die Produkte von Juniper in Deutschland. Damit nimmt der VAD nach zweieinhalbjähriger Pause die Zusammenarbeit mit dem Hersteller wieder auf.

Exclusive Networks hat erneut einen Partnervertrag mit Juniper Networks gezeichnet. Demnach vertreibt die Sparte BigTec, in der der Distributor sein Datacenter-Geschäft bündelt, ab sofort das Netzwerk-Portfolio des Herstellers in Deutschland. Der VAD positioniert die Juniper-Produkte als Lösungen für das Next Generation Datacenter. Zum Angebot gehört beispielsweise mit Contrail Networking ein Cloud-Management-System, das auf Virtualisierung (Network Function Virtualization) und Programmierbarkeit (Software-defined Networking) basiert.

Bis zum Mai 2014 verband Exclusive Networks und Juniper bereits eine enge Partnerschaft. Der Distributor vertrieb seinerzeit das Security-Portfolio des Herstellers im deutschen Markt. Als die Zusammenarbeit endete, nahm Exclusive zum Ausgleich den Firewall-Spezialisten Fortinet ins Portfolio auf.

Neue Ansätze fürs Rechenzentrum

Mit dem neuen Juniper-Vertrag erweitert die BigTec-Sparte ihr Spektrum nach eigenen Angaben um Netzwerktechnologien, die Systemhauspartnern innovative Ansätze für ihr Infrastrukturgeschäft liefern. So bietet Contrail Networking die Möglichkeit, durch Automatisierung neue Cloud-Dienste zu schaffen, wie Sascha Schantz, General Manager von BigTec DACH, erläutert. Durch die Technologie soll sich zugleich die Transparenz im Rechenzentrum erhöhen, und Betriebsabläufe sollen sich vereinfachen.

Der offene Networking-Ansatz von Contrail sorge darüber hinaus für größere Flexibilität und verhindere einen Vendor Lock-in, so Schantz weiter. „Reseller können Lösungsszenarien komponieren, mit denen sich die Herausforderungen des Software-defined Datacenter besser bewältigen lassen“, resümiert er.

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