Tipps für die Praxis aus der Praxis

Erfolgsfaktoren für das digitale Klassenzimmer

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ITB: Wie unterstützen Sie Systemhäuser, die Ihre Lösungen für Schulprojekte einsetzen möchten?

Frommann: Wir bieten Beratung und vor Ort Unterstützung bei Präsentationen und Veranstaltungen an.

ITB: Können Reseller die Produkte direkt bei Ihnen beziehen oder nur über die Distribution?

Frommann: Unser Partner für die Reseller ist die Ingram Micro Distributions GmbH. Dort findet der Reseller im Education Portal noch weitere Lösungen.

ITB: Wer sind Ihrer Erfahrung nach die treibenden Kräfte für die Digitalisierung der Klassenzimmer?

Frommann: Schwer zu sagen, aber die Lehrkräfte erkennen den Weg weg vom Frontalunterricht und die digitale Welt hilft dabei sehr. Auch die Anforderungen aus der Wirtschaft an die Schulabgänger ist mit Sicherheit ein Faktor.

ITB: Wie wichtig ist es, Lehrkräfte für den Umgang mit der IT-Ausstattung zu schulen?

Frommann: Sehr wichtig, denn die Lehrkraft muss souverän vor der Klasse auftreten.

ITB: Was ist beim Entwurf dieser Schulungspläne für Lehrkräfte Ihrer Erfahrung nach wesentlich?

Frommann: Wir nennen es Einschulung. In der Schulung müssen alle Grundfunktionen angesprochen werden, damit sich die Lehrkraft die für sie wichtigen Themen herausarbeiten kann. In einer zweiten Schulung geht es dann um die Vertiefung der Themen.

ITB: Wann führen Sie diese Schulungen durch: Bereits während des Projekts oder erst, nachdem die komplette Ausstattung installiert wurde?

Frommann: Mit der Präsentation sollten die Grundfunktionen für die Schule erkennbar sein. Die Schulung erfolgt dann nach der Installation. Das Erlernte oder Erarbeitete ist dann auch gleich auf den Systemen verfügbar.

ITB: Koordinieren Sie die Schulungspläne für die Lehrkräfte oder übernimmt diese Planung in der Regel die Schule selbst?

Frommann: Das obliegt der Schule.

ITB: Wie hoch sind die Kosten, die Schulen oder andere Bildungseinrichtungen für die Ausbildung ihrer Lehrkräfte an den multimedialen Lehrmitteln bereitstellen müssen im Verhältnis zu den Kosten für die reine Hard- und Software sowie für die Installation?

Frommann: Das lässt sich nicht pauschal sagen. Im Normalfall sind es zweieinhalb Tage oder zwei Tage.

ITB: Wie erfüllen Sie den Wunsch vieler Schulen, dass der Dienstleister bei Bedarf auch sofort vor Ort Wartungsarbeiten an defekten Geräten oder auch Updates der Software vornehmen kann?

Frommann: Wir bieten für unsere Systeme ein „Rundum-Sorglos-Paket“ an. Die Ausführung der Arbeiten wird dann über unsere Hotline koordiniert. Einfach beschrieben enthält dieses Paket die Hotline und die technische Unterstützung auch bei Fehlern außerhalb der Garantieleistung der Hersteller.

ITB: Inwiefern nutzen Sie auch Tools, um die in den einzelnen Schulprojekten festgelegten Zeitpläne einzuhalten und im Überblick zu behalten?

Frommann: Wir planen und arbeiten mit unseren Bordmitteln, dazu gehört ein Warenwirtschaftssystem und eine Service-Datenbank.

ITB: Was planen Sie für das laufende Jahr?

Frommann: Wir starten jetzt mit einer Aktion für Grundschulen – ein komplettes digitales Klassenzimmer in einem Trolley. Wir haben für die Apple-Anwender neue Lösungen und werden im Bereich mobile Whiteboards zusätzliche Ideen umsetzen.

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