Hardware-Authentifizierung Entrust verschlüsselt auf Token-Basis
Durch ein zeitsynchrones Hardware-Token, das Einmalkennwörter erzeugt, ergänzt Entrust seine Authentifizierungslösungen. Mit einem Endkundenpreis von fünf Dollar soll der Markt für Sicherheitstokens aufgerollt werden.
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Authentifizierung ist der erste Schritt ins Netzwerk hinein. Den Zugangskontrollsystemen kommt daher im wörtliche Sinn eine »Schlüsselposition« innerhalb der gesamten Unternehmenssicherheit zu. Laut einer Studie von Frost und Sullivan soll der Markt für Zugangskontrollsysteme in Europa von 2007 bis 2011 von geschätzten 888 auf 1.030 Millionen Dollar Gesamtumsatz anwachsen.
Diesen Markt will Entrust jetzt mit einem äußerst preisaggressiven Hardware-Token »von unten her« angehen. Neben den bestehenden Authentifizierungssystemen der Plattform »Entrust Identity Guard« stellen die Tokens eine weitere Möglichkeit zur einfachen und schnellen Authentifizierung dar.
Alle Wege führen ins Netz
Der Identity-Guard-Token erfüllt laut Bill Holtz, CIO von Expedia, einem strategischen Partner von Entrust, »alle Anforderungen für eine flexible, erweiterbare Authentifizierungslösung zu einem Preis, der in der Branche seinesgleichen sucht.« Die Token lassen sich nahtlos in die Reihe der Authentifizierungsmethoden der Entrust Identity Guard integrieren. In der Version 8.1 werden beispielsweise individuelle Besitzerkarten, autorisierte Zugriffsterminals, wissensgestützte Authentifizierungsmethoden, TAN-Listen, Out-of-Band-Verfahren und der WLAN-Authentifizierungsstandard 802.1x unterstützt.
Mit der Erweiterung über den Token können Administratoren für die unterschiedlichen Anwender die jeweils beste Authentifizierungsmethode wählen und diese Verfahren einfach und zentral verwalten.
Zielgruppe sind Unternehmen mit Kundenstämmen, die individuell sehr unterschiedliche Sicherheitsvorkehrungen erfordern, wie sie etwa bei Finanzinstituten auftreten.
Der Endkundenpreis von etwa fünf Dollar positioniert die Token, die ab sofort erhältlich sind, im preisgünstigsten Einsteigersegment, in dem bisher vor allem die Authentifizierung mit Hilfe von Grid-Karten, über die individuelle Tabelleninhalte abgefragt werden, als einfachste Lösung punkten konnte.
Die Plattform Entrust Identity Guard unterstützt außerdem zeitsynchrone Tokens von Drittanbietern und kann laut Hertseller die Remote-Zugriffslösungen aller führenden VPN-Anbieter einschließlich Cisco, Nortel, Check Point und Juniper integrieren.
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