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Storage&DataManagement

Gebäude-Automation und Sicherheitstechnik schützen die Fabriken des 21. Jahrhunderts

Ein Rechenzentrum braucht mehr als eine Hülle um die IT

| Autor / Redakteur: Malte Gloth / Ulrike Ostler

Brände sind die häufigste Ursache für Betriebsunterbrechungen in Rechenzentren. So sehen Stickstoffbehälter für die Gaslöschanlage eines Rechenzentrums aus.
Brände sind die häufigste Ursache für Betriebsunterbrechungen in Rechenzentren. So sehen Stickstoffbehälter für die Gaslöschanlage eines Rechenzentrums aus. (Bild: Siemens AG)

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Siemens Schweiz AG Infrastructure & Cities Sector Building Technologies Division

Um die Verfügbarkeit eines Rechenzentrums sicher zu stellen, müssen nicht nur die Daten sicher verarbeitet, gespeichert und geschützt, sondern auch die Server-Gebäude sicher und effizient betrieben werden. Die Voraussetzung dafür sind intelligente gebäudetechnische Infrastrukturen, zum Beispiel von Siemens.

Smartphones, Tablets, digitales Fernsehen – Exabytes an Daten, die Monat für Monat durchs Internet laufen: die Informationstechnologie entwickelt sich schneller denn je. Etwa alle 18 Monate verdoppelt sich die gespeicherte Datenmenge. Im selben Maß steigen die Anforderungen an die dafür notwendige Infrastruktur. Eine Schlüsselrolle in der vernetzten Datenwelt spielen Rechenzentren. In ihnen verbinden sich die Welt der IT und die der Gebäude.

Mit den sich ständig ändernden Anforderungen der IT-Welt gehen auch hohe Herausforderungen an die Infrastruktur einher. Allein der Datenverkehr mit mobilen Endgeräten wächst jährlich um mehr als 50 Prozent. Mit Stand Oktober 2013 gab es eine Million Apple- und 500.000 Google-Apps. Längst ist das Exabyte – eine Ziffer mit 18 Nullen – zur gängigen Dateneinheit geworden.

Für Verantwortliche eines Rechenzentrums heißt das: Server haben einen Lebenszyklus von drei bis fünf Jahren und entsprechen danach nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Innerhalb von wenigen Jahren muss also ständig neu investiert werden.

Infrastrukturen im Zeichen der Verdichtung

Die Gebäudeinfrastrukturen eines Rechenzentrums wie Server-Räume oder die Kälte- und Stromversorgung können jedoch häufig nicht im selben Tempo erneuert werden. Ihr Lebenszyklus ist typischerweise wesentlich länger als die der IT-Komponenten.

Um bei höherer Rechenleistung den gleichen Platz zu nutzen, kommen beispielsweise kompakte Blade-Server zum Einsatz. Allerdings haben diese einen hohen Energiebedarf, so dass der Stromkonsum pro Quadratmeter steigt – und mit ihm das Risiko für eine Überhitzung.

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