Neu in der DACH-Region, aber nicht neu auf dem Markt, ist der Value Added Distributor Climb Channel Solutions. Der VAD möchte neben anderen Regionen nun im deutschsprachigen Raum durchstarten und fokussiert sich hierfür insbesondere auf Lösungen im Kontext von Künstlicher Intelligenz.
Martin Bichler (Regional Country Manager DACH bei Climb) und Lisa Höllbacher (CEO Unbuzz Consulting) sind überzeugt, dass KI neue Türen öffnen und Chancen bieten kann. und Lisa Höllbacher (CEO Unbuzz Consulting) sind überzeugt, dass KI neue Türen öffnen und Chancen bieten kann.
(Bild: Vogel IT-Medien)
Mit einem KI-Konzept startet der VAD Climb Channel Solutions den Aufstieg in der DACH-Region. Bereits zuvor war der Distributor in Europa aktiv mit einem Headquarter in Großbritannien sowie Niederlassungen in Irland, Frankreich und den Niederlanden. Diese Präsenz erweitert der VAD nun für Deutschland, Österreich und die Schweiz mit Hauptsitz in München. Die Leitung des Geschäfts im deutschsprachigen Raum obliegt Martin Bichler. Bichler bringt Channel-Erfahrung aus vorherigen Anstellungen unter anderem bei Brocade und Pure Storage sowie Distributionswissen von Arrow ECS, Exclusive Network und Tech Data mit. Bei Climb übernimmt er nun die Rolle des Regional Country Manager DACH.
Wir sind hier, um zu bleiben. Wir wollen einen echten Mehrwert bieten. Mit unserer AI Academy, unserem Portfolio zeigen wir, wie ernst es uns damit ist.
Martin Bichler, Regional Country Manager DACH bei Climb
Der Start auf einem neuen Markt
Neben dem klassischen Distributionsgeschäft mit Produkt-Trainings, Sales-Schulungen, Pre-Sales, PoC- und Post-Sales-Support oder Marketingunterstützung hilft der VAD zudem Herstellern dabei, in neuen Märkten Fuß zu fassen. „Wir bringen auch neue interessante Hersteller an den Markt, die aber bereits eine gewisse Reife besitzen“, erklärt Bichler. Auch aufgrund des starken Fokus auf KI trete der VAD daher nicht im Wettbewerb zu anderen bereits in DACH etablierten Distributoren auf. „Wir positionieren uns nebendran“, beschreibt der DACH-Chef. Aber warum startet Climb gerade jetzt in dieser Region mit so vielen anderen Distributoren? Die deutschsprachige Region sei ein Markt mit reichlich Potenzial: „Es werden viele IT-Investitionen getätigt und KI wird ein weiterer Treiber für noch mehr Investitionen sein“, ist Bichler überzeugt.
Gestartet ist Climb im deutschsprachigen Raum mit neuen wie auch bereits in anderen Regionen bestehenden Herstellerpartnern, darunter Canonical, Superna, Scale Computing, Vast und Solarwinds. Das Portfolio umfasst Lösungen mit KI-Fokus in Bereichen wie Connectivity, Data Management, Security, Software Lifecycle, Storage und hyperkonvergente Infrastrukturen (HCI) sowie Virtualization und Cloud. Das Sortiment soll noch erweitert werden. „Wir orientieren uns dabei an den Bedürfnissen der Partner“, versichert Bichler. Und trotz der Sortimentsschwerpunkte sei der VAD offen, neuen Trends zu folgen.
Fortführung der Wachstumsstrategie
In den letzten Jahren ist Climb gewachsen, unter anderem anorganisch. 2022 kaufte der Distributor DataSolutions aus Dublin, Irland. Im vergangenen Jahr erfolgte dann die Übernahme von Douglas Stewart Software & Services aus den USA. Dieselbe Strategie möchte der VAD auch in Europa, konkret in der DACH-Region, verfolgen und ist daher auf der Suche nach Akquisitionsmöglichkeiten. „Unser Ziel ist es, nicht nur an dem festzuhalten, was sich heute bewährt hat und profitabel ist, sondern in Lösungen zu investieren, die die Zukunft prägen werden“, sagt Dale Foster, CEO von Climb. „Mit Martin Bichler haben wir einen Country Manager, der nicht nur unsere Vision teilt, sondern auch über unglaubliche Erfahrung in der DACH-Region verfügt. Wir sind entschlossen, in der DACH-Region zu wachsen und suchen aktiv nach Akquisitionen.“
KI-Trainings für Partner
Der Distributor kommt in DACH neben den Kompetenzen und Sortiment mit einem Highlight daher: Die Climb AI Academy, ein Competence Center für Künstliche Intelligenz. Dieses soll Partnern beim Einstieg in die KI-Welt helfen. „Für einige Partner gestaltet sich der Einstieg in KI als schwierig“, erklärt Bichler. Auf der anderen Seite üben Kunden einen gewissen Druck aus, selbst mit KI arbeiten zu wollen. Hier gilt es also, Partner wie auch deren Kunden KI-ready zu machen – und das herstellerneutral.
Genau das biete die AI Academy in Zusammenarbeit mit Unbuzz Consulting: „Die Trainingsreihe ist maßgeschneidert für Partner und möchte diese AI-ready machen, ihnen die entsprechenden Werkzeuge an die Hand geben“, verspricht Bichler. Das Trainingsprogramm steht bereits zur Verfügung und besteht aus mehreren Modulen, die unter anderem KI-Orientierung, KI-Infrastruktur oder KI-Management umfassen. Hinzu kommen konkrete Einsatzszenarien. Dabei gibt es einen Fünf-Punkte-Plan, an dem sich Partner entlanghangeln können. Zentrale Fragen sind hier z. B.: Was ist KI und welchen Nutzen kann man daraus für sich ziehen? Oder: Welche Voraussetzungen muss ich für den Einsatz erfüllen? Daneben werden Themen rund um KI abgedeckt, wie Security- und Compliance-Fragen.
Das Training steht ebenfalls als Wiederverkaufsmodell zur Verfügung, sodass Partner auch ihre Kunden für AI vorbereiten können. Die Kombination aus KI-relevanten Herstellern und der AI Academy kann sich für Partner also durchaus auszahlen. „Dies eröffnet ihnen die Chance, sich im KI-Umfeld rechtzeitig zu spezialisieren, zu positionieren, zu differenzieren und daraus IT-Projekte mit echtem Mehrwert und lukrativen Margen zu generieren“, ist Bichler überzeugt. „Wir sind hier, um zu bleiben. Wir wollen einen echten Mehrwert bieten. Mit unserer AI Academy, unserem Portfolio zeigen wir, wie ernst es uns damit ist.“
Stand: 08.12.2025
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