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Digitalisierung nur mit Security

| Autor: Dr. Andreas Bergler

Marc Thamm, Underwriting Manager Technology, Media & Communications bei Hiscox
Marc Thamm, Underwriting Manager Technology, Media & Communications bei Hiscox (Bild: Hiscox)

IT-Dienstleister sollten nicht nur ihre Kunden mit umfassenden Maßnahmen absichern, sondern auch ihr eigenes Tun, etwa durch eine Versicherung. Marc Thamm von Hiscox zeigt, warum dies heute besonders wichtig ist.

Hiscox versichert IT-Dienstleister gegen mögliche Schäden oder Folgekosten, die im Zuge von Security-Projekten bei deren Kunden entstehen. Warum wächst die Nachfrage nach einer Versicherung für Security-Projekte?

Thamm: Die generell hohe Nachfrage hängt vor allem mit den digitalen Risiken zusammen, die Unternehmen und Dienstleister in einer vernetzen Welt immer schwerer einschätzen können. Unternehmen können die Chancen der Digitalisierung nur dann voll ausschöpfen, wenn sich alle Beteiligten bei IT-Projekten sicher sind, dass die digitalen Risiken bestmöglich abgesichert sind. Deshalb verwundert es nicht, dass laut aktuellem Hiscox IT-Versicherungsindex Auftraggeber immer häufiger einen Versicherungsnachweis fordern. Gleichzeitig ist das Risikobewusstsein auch bei den IT-Dienstleistern selbst gestiegen.

Was ist derzeit die größte Sorge bei Ihrer Klientel in puncto IT-Security?

Thamm: Die meisten IT-Dienstleister machen sich Sorgen um einen möglichen Imageverlust. Denn klar ist: Kommt es während der Projektumsetzung zu einem Zwischenfall, beispielsweise durch einen Programmierfehler, erfährt nicht nur der Auftraggeber davon. Worst Case ist natürlich, dass sogar mediale Aufmerksamkeit geweckt wird. Das ist im schlimmsten Fall existenzbedrohend. Damit noch nicht genug: Immer häufiger werden Dienstleister mit dem Schadennachweis konfrontiert oder sollen sogar Beweise erbringen, dass sie gerade nicht für einen Zwischenfall verantwortlich waren. Eine IT-Versicherung unterstützt dann mit Maßnahmen und Investitionen zur Abwendung potenzieller Anschuldigungen. Was wir bei Hiscox auch beobachten: Dienstleister reagieren oft unsicher in Krisensituationen. Hier unterstützt ein guter Versicherer durch gezieltes Training, zum Beispiel durch kostenlose Online-Webinare.

Wie können Dienstleister – abgesehen von einer Versicherung – möglichen Cyber-Gefahren bei ihren Kunden am besten begegnen?

Thamm: Während der Projektumsetzung hilft es beispielsweise sehr, eindeutige Absprachen und eine klare vertragliche Regelung mit dem Auftraggeber zu treffen. Voraussetzung ist natürlich immer, grundlegende Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten: Also beispielsweise Daten in regelmäßigen Abständen zu sichern oder auch unter Zeitdruck sauber und gewissenhaft zu arbeiten.

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