Ivanti bringt souveränes Endpoint-Management für Europa Digitale Souveränität endet oft vor dem Endgerät

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NIS2 und DORA zwingen Unternehmen und Behörden, Kontrolle über ihre Daten und Systeme nachzuweisen. Doch ausgerechnet beim Endpoint-Management klafft in vielen Organisationen eine Lücke. Ivanti will diese mit ihrer Sovereign Cloud schließen.

Ivanti stellt die Sovereign Cloud vor: souveränes Unified Endpoint Management, gehostet in einem BSI-Grundschutz-zertifizierten europäischen Rechenzentrum für Unternehmen und Behörden.(Bild: ©  ImageFlow - stock.adobe.com)
Ivanti stellt die Sovereign Cloud vor: souveränes Unified Endpoint Management, gehostet in einem BSI-Grundschutz-zertifizierten europäischen Rechenzentrum für Unternehmen und Behörden.
(Bild: © ImageFlow - stock.adobe.com)

Digitale Souveränität entwickelt sich in Europa zunehmend von einem politischen Schlagwort zu einer operativen und strategischen Notwendigkeit. Regulierungen wie NIS2 oder DORA zwingen Unternehmen und Behörden, Kontrolle über Daten und Systeme nachzuweisen. Aber gerade hier zeigt sich die Schwäche vieler Cloud-Modelle. Zwar ermöglichen sie Skalierbarkeit und Effizienz, gleichzeitig entstehen jedoch neue Abhängigkeiten; etwa durch Da­ten­ver­ar­bei­tung außerhalb europäischer Rechtsräume, begrenzte Transparenz in Betriebsprozessen oder fehlende Nachvollziehbarkeit bei Zugriffen und Änderungen. Auch die Themen Verfügbarkeit und Resilienz gewinnen an Bedeutung: Organisationen müssen sicherstellen, dass kritische Systeme auch unter regulatorischen oder wechselnden geopolitischen Rahmenbedingungen zuverlässig betrieben werden können.

Endpoint als blinder Fleck

Ein besonders kritischer, häufig unterschätzter Bereich ist das Endpoint-Management. Mobile Endgeräte bieten direkten Zugriff auf sensible Unternehmensdaten und Anwendungen, sind jedoch oft nicht konsequent in souveräne Governance- und Kontrollmodelle eingebunden. Damit entsteht eine strukturelle Lücke zwischen infrastruktureller Souveränität und operativer Sicherheit.

Vor diesem Hintergrund entstehen Lösungen, die digitale Souveränität nicht nur auf Infrastrukturebene denken, sondern bis zum Endpoint durchziehen. Ivanti hat beispielsweise mit „Neurons for MDM – Sovereign Edition – EU“ eine Plattform vorgestellt, die genau an dieser Schnittstelle ansetzt. Ziel ist es, Endpoint-Management in ein souveränes Cloud-Betriebsmodell zu integrieren und damit Compliance, Kontrolle und Transparenz besser abbildbar zu machen. Die Lösung richtet sich besonders an Organisationen und Behörden, die die Cloud nutzen wollen, ohne die rechtliche Kontrolle oder Compliance aufzugeben.

Der Ansatz: Souveränität bis zum Endgerät

Kern der Lösung ist ein cloudbasiertes Unified-Endpoint-Management (UEM), das die zentrale Verwaltung, Absicherung und Automatisierung unterschiedlichster Endgeräte, von klassischen Clients bis hin zu mobilen und industriellen Systemen, über eine Plattform ermöglicht. Ergänzt wird dies durch Funktionen zur automatisierten Richtlinienkontrolle, Gerätekonfiguration und Compliance-Durchsetzung, die insbesondere in regulierten Umgebungen entscheidend sind.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Betriebsarchitektur. Die Lösung wird in einem europäischen, nach BSI-Grundschutz zertifizierten Rechenzentrum gehostet, das unabhängig betrieben wird (in diesem Beispiel von sector27). Damit sollen sowohl Anforderungen an Datenresidenz als auch an rechtliche Kontrolle und organisatorische Trennung zwischen Anbieter und Betrieb erfüllt werden. Ergänzend kommen umfassende Protokollierungs-, Monitoring- und Zugriffskontrollen zum Einsatz, um Nachvollziehbarkeit und Auditierbarkeit sicherzustellen.

Ivanti Sovereign Cloud

Ivantis Sovereign Cloud ist ab sofort verfügbar. Sie richtet sich an europäische Or­ga­ni­sa­ti­o­nen, die modernes Endpoint-Management mit einem konsequent souveränen, regelkonformen und resilienten Cloud-Betriebsmodell verbinden wollen. Die Ivanti Sovereign-Cloud-Lösung kann in ihrer aktuellen Ausprägung mindestens als SEAL-2 eingestuft werden, erfüllt aber in vielen relevanten Domänen auch die Kriterien für eine SEAL-3-Klassifizierung, die digitale Resilienz belegt. Ivanti-Channel-Partner können die Lösung vertreiben und administrieren.

Auch im Hinblick auf regulatorische Einordnung positioniert sich die Lösung entlang des EU Cloud Sovereignty Frameworks. Nach Anbieterangaben erfüllt sie zentrale Kriterien für umfassende Datensouveränität und adressiert zugleich Anforderungen an digitale Resilienz, wie sie insbesondere in kritischen Infrastrukturen und regulierten Branchen gefordert werden.

Für Unternehmen und Behörden zeigt sich damit einmal mehr, dass Digitale Souveränität kein isoliertes Infrastrukturthema ist. Entscheidend ist hingegen, ob sich Kontrolle, Sicherheit und Governance konsistent über alle Ebenen der IT hinweg, einschließlich der Endgeräte, durchsetzen lassen. Nur so lassen sich die wachsenden regulatorischen Anforderungen mit den Vorteilen moderner Cloud-Architekturen in Einklang bringen.

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