IT-Zeitmaschine Digitale Assistenten werden erwachsen

Autor: Dr. Stefan Riedl

Michael Haas, Area Sales Director Central Europe bei WatchGuard Technologies, erinnert sich an die Anfänge der digitalen Assistenten in den 90ern des vergangenen Jahrtausends. Für die Zukunft schwebt ihm die Devise „always online“ vor.

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Michael Haas, Area Sales Director Central Europe, WatchGuard Technologies
Michael Haas, Area Sales Director Central Europe, WatchGuard Technologies
(Bild: Watchguard)

Was kommt Ihnen spontan in den Sinn, wenn Sie an die IT in den letzten 25 Jahren denken?

Haas: Mich fasziniert vor allem die Entwicklung „digitaler Assistenten“. Schließlich reicht deren Geschichte gar nicht so weit zurück. Anfang der 90er wurden Steve Jobs mit dem Apple Newton und David Potter mit der Psion3-Serie – als Vorgänger aller heutigen Smartphones – noch belächelt, ihre bahnbrechenden Ideen als Spinnerei von Enthusiasten in einem Nischenmarkt abgetan. Die Zweifler wurden schnell eines Besseren belehrt, was nicht zuletzt an der Kreativität der Anwender liegt, die Apps entwickelten, um den Gebrauch zu forcieren. Diese Kombination aus Idee und Kreativität in der Nutzung hat eine geniale Spirale in Gang gesetzt.

Welche Zukunftsvision schwebt Ihnen für die IT in 10 Jahren vor?

Haas: Die Devise lautet „always online“. Auch wenn diese Vorstellung für einige ein Horror-Szenario darstellt, wird wohl kein Weg daran vorbeiführen. Wichtig ist jedoch, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um zu jedem Zeitpunkt den Online-Zugang mit entsprechender Geschwindigkeit zu gewährleisten. Mit 5G gehen wir in die richtige Richtung, die Verfügbarkeit muss jedoch über 99 Prozent in der Fläche liegen. In dem Zusammenhang spielt natürlich auch die Sicherheitsthematik eine entscheidende Rolle. Der Schutz der übermittelten Daten sollte zu keinem Zeitpunkt aufs Spiel gesetzt werden.

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