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Fachkräftemangel

Die Traumjob-Formel

| Autor: Heidemarie Schuster

Fragt man Fachkräfte, was ein neuen Job mit sich bringen muss, antworten viele mit „Spaß“.
Fragt man Fachkräfte, was ein neuen Job mit sich bringen muss, antworten viele mit „Spaß“. (Bild: Pixabay)

Fachkräfte fehlen an beinahe allen Ecken, um sich die wenigen als Unternehmen abzugreifen, muss man sich hervorheben. Besonders wichtig für den künftigen Angestellten ist dabei oft der Spaß-Faktor. Keiner will in einem langweiligen Unternehmen einen langweiligen Job machen. Aber was bedeutet das für Firmen? Eine StepStone-Umfrage geht der Sache auf den Grund.

Ganz egal welcher Berufssparte sie angehören, wünschen sich Fachkräfte eine Arbeitsstelle, die Spaß macht. Doch was bedeutet das eigentlich? Und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Menschen wirklich zufrieden im Beruf sind? Die Online-Jobplattform StepStone ist diesen Fragen in einer Studie mit 17.000 Fach- und Führungskräften nachgegangen. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem drei Faktoren stimmen müssen, damit aus einem Job ein Traumjob wird: ein gewisses Maß an Freiheit, die Sinnhaftigkeit der eigenen Arbeit sowie ein soziales Umfeld, in dem Fachkräfte sich wohlfühlen. Und daraus ergibt sich die Traumjob-Formel: Freiheit, Sinn und Teamgefühl.

Freiheit

Laut der StepStone-Studie wollen 92 Prozent der Befragten selbstständig Entscheidungen im Job treffen. Ebenfalls neun von zehn wollen Aufgaben auf ihre Art und Weise erledigen. 86 Prozent der Befragten wünschen sich die Freiheit, neue Ideen auszuprobieren.

„Die Entscheidung für einen Job ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines Menschen“, sagt StepStone-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dettmers. „Daher wollen Jobsuchende genau wissen, wie in einem Unternehmen gearbeitet wird. Es geht nicht mehr nur darum, ob sie die richtigen Fähigkeiten für eine Stelle mitbringen. Sie wollen auch wissen, ob Arbeitsweise und Führungskultur in einem Unternehmen zu ihren Vorstellungen passen.“

Sinn

Der Studie zufolge bedeutet für die Mehrheit der befragten Fachkräfte die Arbeit viel mehr als nur Geld verdienen. 62 Prozent finden es wichtig, eine sinnvolle Tätigkeit auszuüben – also mit ihrer Arbeit einen positiven Effekt für den Unternehmenserfolg zu erzielen. 83 Prozent wollen zeitnah konkrete Ergebnisse ihrer Arbeit sehen. 71 Prozent legen Wert darauf, dass sie wichtige Projekte übertragen bekommen.

„Führungskräfte sollten die Unternehmensziele und deren Bedeutung für die tägliche Arbeit jedes Mitarbeiters offen und verständlich vermitteln“, sagt Dettmers. „Denn Menschen sind nur dann wirklich zufrieden im Job, wenn ihr Beitrag zum Unternehmenserfolg wertgeschätzt wird. Fachkräfte wollen strategische Weichenstellungen nachvollziehen und deren Umsetzung aktiv mitgestalten.“

Teamgefühl

Fachkräfte verbringen im Schnitt ein Drittel des Tages bei der Arbeit, hinzu kommt eine durchschnittliche Pendelzeit von einer Stunde. Die Mehrheit verbringt mehr Zeit mit den Kollegen als mit Freunden und Familie. Sich mit den Menschen am Arbeitsplatz zu verstehen, ist daher ein bedeutsamer Faktor für die Jobzufriedenheit: Neun von zehn der Studienteilnehmer legen großen Wert darauf, mit Leuten zusammenzuarbeiten, die sie mögen. 77 Prozent ist es wichtig, bei der Arbeit auf Unterstützung ihrer Kollegen zählen zu können. Und Fachkräfte wollen sich bei der Arbeit nicht verstellen müssen: 93 Prozent wollen im Job sie selbst sein können.

„Die Arbeit bestimmt unser Selbstbild und ist ein wichtiger Treiber der Zufriedenheit in unserem Leben“, sagt Dettmers. „Um herauszufinden, ob ein Job wirklich das Zeug zum Traumjob hat, brauchen Fachkräfte viel mehr als eine Tätigkeitsbeschreibung, wie sie bisher in Stellenanzeigen zu finden ist. Genauso wichtig sind zum Beispiel Angaben zum Miteinander im Unternehmen sowie die Möglichkeit, sich ein Bild von der Unternehmenskultur und künftigen Kollegen machen zu können.“

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