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HP Elite Dragonfly

Die Libelle von HP: Business-Convertible mit 24 Stunden Laufzeit

| Autor: Klaus Länger

Die Libelle als Namensgeber verweist auf das geringe Gewicht des HP Elite Dagonfly: Das 13,3-Zoll-Business-Convertible wiegt weniger als ein Kilogramm, soll aber trotzdem eine Akkulaufzeit von mehr als 24 Stunden schaffen.
Die Libelle als Namensgeber verweist auf das geringe Gewicht des HP Elite Dagonfly: Das 13,3-Zoll-Business-Convertible wiegt weniger als ein Kilogramm, soll aber trotzdem eine Akkulaufzeit von mehr als 24 Stunden schaffen. (Bild: HP)

Gerade mal ein Kilogramm bringt das 13,3-Zoll-Convertible-Notebook Elite Dragonfly auf die Waage. Das stylische Magnesium-Gerät basiert auf Intel Core-Prozessoren mit vPro und bietet etliche Sicherheits- und Privacy-Funktionen sowie eine enorm lange Akkulaufzeit.

Gerade jüngere und hochqualifizierte Beschäftigte in Unternehmen sind mit herkömmlichen Business-Notebooks nicht zufriedenzustellen. Sie erwarten schicke und leichte Geräte. Allerdings legen Firmen auch bei diesen Geräten Wert auf Management-Funktionen und eine hohe Sicherheit. HP will diese Ansprüche mit dem Elite Dragonfly erfüllen. Das 13,3-Zoll-Gerät ist knapp 1 kg leicht, in ein schickes blauschimmerndes Magnesiumgehäuse gehüllt und als Convertible vielseitig einsetzbar. Optional gibt es auch einen aufladbaren Stift mit 4.096 Druckstufen, der sogar Alarm schlägt, wenn man ihn vergisst.

Als Prozessor setzt der Hersteller Intel-Core-Prozessoren der achten Generation ein, bei den gehobenen i5- und i7-Varianten mit vPro. Das ist auch der Grund dafür, dass noch keine CPUs der zehnten Core-Generation verwendet werden – die gibt es noch nicht mit der Management-Funktion. Der verlötete LPDDR3-2133-Speicher ist grundsätzlich 16 GB groß, die M.2-SSD ist gesteckt und kann im Servicefall entfernt werden. Das Gehäuse ist nicht verklebt, sondern verschraubt. Bei der SSD stehen diverse SATA- oder PCIe-Modelle mit bis zu 512 GB Kapazität und teilweise auch mit zusätzlichem Optane-Speicher als Cache zur Wahl. Zu den Schnittstellen zählen neben den beiden Thunderbolt-3-Ports mit USB-C-Buchsen noch ein USB-Typ-A-Anschluss sowie ein HDMI-Ausgang. Der Intel-WLAN-Controller beherrscht Wi-Fi-6. Gegen Aufpreis ist das Dragonfly mit LTE lieferbar. Eine Akkulaufzeit von bis zu 24,5 Stunden soll dafür sorgen, dass moderne Nomaden unterwegs nicht immer nach der nächsten Steckdose Ausschau halten müssen. Laut HP erfüllt das Dragonfly damit die Anforderungen des Projekt-Athena-Programms von Intel.

Optionales Privacy-Display

Beim Touch-Display lässt HP die Wahl zwischen einem 4K-IPS-Panel mit 550 Nits und 95-prozentiger sRGB-Abdeckung sowie zwischen zwei Full-HD-Panels. Eines davon ist ein herkömmliches, leuchtstarkes 400-Nits-IPS-Panel, das andere eine Privacy Screen mit 1.000 Nits und HP Sure View. Es kann auf Knopfdruck in einen Modus geschaltet werden, der den eigentlich sehr breiten Sichtwinkel so weit einschränkt, dass der Sitznachbar im Zug, Flugzeug oder Café den Bildschirminhalt nicht mehr erkennt. Ein Sensor passt die Display-Helligkeit an das Umgebungslicht an. Zu den Sicherheitsfunktionen zählen TPM 2.0, ein BIOS mit Manipulationsschutz, HP Sure Sense gegen Malware-Angriffe und ein Schieber über der Webcam.

Umweltschutz und Work-Life-Balance

Bei der Entwicklung hatte HP auch den Schutz der Umwelt und das Wohl der Nutzer im Blick, betont das Unternehmen. Für einige Komponenten im Innern des Convertible wird sogenanntes Ocean-Plastic verwendet, also aus dem Meer gefischter Kunststoffmüll, der wiederaufbereitet wird. Die WorkWell-Software analysiert das Nutzungsverhalten und soll den Anwender warnen und ihm Wellness-Empfehlungen geben, wenn die Work-Life-Balace nicht mehr passt und die Gesundheit Schaden nehmen kann.

Mit zum Thema gehört das laut HP besonders leise und beleuchtete Keyboard. Bei den vier Lautsprechern hat der Hersteller wieder die Hilfe von Bang & Olufsen in Anspruch genommen. Für Videokonferenzen ist ein Multi-Array-Mikrofon eingebaut, das in allen Nutzungsmodi funktionieren soll.

Das HP Elite Dragonfly soll Mitte November verfügbar sein und ab ca. 2.000 Euro kosten.

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