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Samsung-Studie

Deutsche Arbeitstrends im europäischen Vergleich

| Autor: Lisa Jasmin Nieberle

60 Prozent der Deutschen sehen in mobilen Technologien eine Möglichkeit zur Steigerung der Effizienz.
60 Prozent der Deutschen sehen in mobilen Technologien eine Möglichkeit zur Steigerung der Effizienz. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Die Deutschen arbeiten am produktivsten im Büro und beginnen ihren Arbeitstag gerne früh. Das fand eine neue Studie von Samsung in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Vitreous World zu Arbeitstrends in Deutschland heraus.

5.000 Personen aus ganz Europa, darunter 500 aus Deutschland, wurden in der Studie, die Teil einer Erhebungsreihe von Samsung zusammen mit dem Forschungsinstitut Vitreous World ist, befragt. Ziel ist die Erfassung von Verhaltensweisen im Umgang mit Technologien am modernen Arbeitsplatz.

Deutsche Effizienz

Dass deutsche Arbeitnehmer in Sachen Effizienz im europäischen Vergleich vorne liegen, dürfte nicht sonderlich überraschend sein. In keinem anderen Land fängt der frühe Vogel so viele Würmer wie in Deutschland: Einer von fünf Deutschen beginnt den Arbeitstag bereits zwischen 6 und 7 Uhr. Damit liegt Deutschland 12 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. In anderen Ländern Europas erscheinen Arbeitnehmer erst zwischen 9 und 10 Uhr am Arbeitsplatz.

Laut Sascha Lekic, Director IM B2B bei Samsung, entdeckt auch das „Land der Ingenieure“ langsam die Vorteile mobiler Technologien für sein Arbeits- und Privatleben. 60 Prozent geben an, dass die Effizienz am Arbeitsplatz durch mobile Technologie gesteigert werden kann. Sie schätzen vor allem die Flexibilität, die mobile Technologien bieten, ebenso wie die Tatsache, dass die Zusammenarbeit mit Kollegen an anderen Standorten erleichtert wird.

Arbeitsplatz der Wahl ist das Büro

Der liebste Ort für deutsche Arbeitnehmer, um produktiv zu sein, ist mit 79 Prozent das Büro. Damit liegen sie verglichen mit europäischen Kollegen deutlich unter dem Durchschnitt. Über die Hälfte der Befragten arbeitet dank mobiler Technik auch außerhalb des Büros effektiv.

Nachhilfe in Sachen Daten- und Gerätesicherheit

In Deutschland beschäftigt sich gerade einmal knapp ein Drittel der Arbeitnehmer mit Themen wie Daten- und Gerätesicherheit und liegt damit 11 Prozent unter dem europäischen Mittel. Spätestens seit der Datenschutzgrundverordnung sollten sich Unternehmen Gedanken machen, wie sie ihre sensiblen Daten am besten schützen können.

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