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Studie zum B2B-E-Commerce Der Online-Vertrieb im B2B-Markt nimmt zu

Autor: Heidemarie Schuster

Eine Studie von Ibi Research zeigt den Status quo und die Entwicklungstendenzen im deutschen B2B-E-Commerce auf. Die Marktforscher haben in einer Expertenbefragung das Online-Einkaufsverhalten von Unternehmen sowie existierende Verkaufskonzepte im B2B-E-Commerce analysiert.

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Die Studienergebnisse von Ibi Research zeigen, dass B2B-Händler sich noch an einigen Stellen beim Thema Online-Shop stärker engagieren und dafür höhere Investitionen einplanen sollten.
Die Studienergebnisse von Ibi Research zeigen, dass B2B-Händler sich noch an einigen Stellen beim Thema Online-Shop stärker engagieren und dafür höhere Investitionen einplanen sollten.
(Bild: Pixabay)

74 Prozent der von Ibi Research befragten Unternehmen rechnen damit, dass bis zum Jahr 2025 50 Prozent der B2B-Einkäufe über Online-Shops oder Marktplätze erfolgen. Aus Sicht der Einkäufer ist der wichtigste Grund für einen Online-Einkauf (92 %), dass dieser schnell und komfortabel abgewickelt werden kann. Zu sehen, ob ein Produkt verfügbar ist (87 %), sowie die grundsätzliche Digitalisierung der Einkaufsprozesse (86 %) sind weitere Gründe. Die Möglichkeit, einen günstigeren Preis zu erzielen, erachten immerhin zwei von drei Unternehmen als relevant.

Dies zeigt sich auch in den geforderten Informationen und Funktionen, die ein B2B-Online-Shop aus Sicht der Einkäufer bieten sollte. Die wichtigsten Informationen sind produktbezogen: Preis (82 %), Verfügbarkeit (80 %) und Lieferzeit (70 %). Dasselbe gilt für Shop-Funktionalitäten: Hier stehen für 74 Prozent eine ausgefeilte Suchfunktion und für 68 Prozent die Anzeige kundenindividueller Preise im Vordergrund.

Ein Vergleich der von den Nutzern erwarteten und von den Händlern angebotenen Informationen in den B2B-Online-Shops zeigt, dass 85 Prozent der Unternehmen in ihrem Shop eine Preisübersicht anbieten, aber lediglich 55 Prozent die erwartete Lieferzeit anzeigen und nur zwei von drei Shops die Lieferkosten beziffern. Weiter auffällig ist, dass auch eine Angabe der PO-Nummer (Purchase Order) nur von 34 Prozent unterstützt wird sowie auch nur 35 Prozent eine Rechnungs- und Bestellhistorie anbieten.

Der Blick auf die angebotenen Funktionen lässt erkennen, dass 57 Prozent kundenindividuelle Preise anbieten. Großer Nachholbedarf herrscht bei der Möglichkeit, wiederkehrende Bestellungen aufzugeben, Zahlungsziele zu vereinbaren, Rabattierungslogiken zu hinterlegen sowie Bestelllisten hochzuladen, so Ibi Research. Hier könnten Online-Shops sich aktuell noch Wettbewerbsvorteile erarbeiten, wenn sie die von den Kunden gewünschten Services anbieten würden.

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