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Geschäftsportfolio vereinfachen Dell verkauft RSA an die Symphony Technology Group

Autor: Heidemarie Schuster

Dell gibt nun offiziell bekannt, dass das Tochterunternehmen RSA Security Technologies an ein Konsortium unter der Führung der Symphony Technology Group verkauft werden soll. Rund 2 Milliarden Dollar soll die Dell-Tochter einbringen.

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RSA Security ist so gut wie verkauft.
RSA Security ist so gut wie verkauft.
(Bild: guukaa - stock.adobe.com)

Die Symphony Technology Group und Dell Technologies haben sich, was den Verkauf der Dell-Tochter RSA betrifft, offensichtlich geeinigt. Für rund 2 Milliarden US-Dollar soll der Deal über die Bühne gehen. Profitieren sollen davon alle, wie Dell auf seinem Blog mitteilt: „Wir glauben, dass dies die richtige langfristige Strategie für RSA und Dell Technologies ist, um sicherzustellen, dass das volle Potenzial jeder Organisation erreicht werden kann. Für RSA wird dies am besten unabhängig von Dell Technologies erreicht und liegt im besten Interesse unserer gemeinsamen Kunden und Partner.“

Dell will mit dem Verkauf von RSA Security sein Geschäfts- und Produktportfolio vereinfachen, „damit unsere Kunden ihre Anforderungen an die Digitale Transformation leichter erfüllen können.“ „Die Strategien von RSA und Dell Technologies haben sich weiterentwickelt, um unterschiedlichen Geschäftsanforderungen mit unterschiedlichen Markteinführungsmodellen gerecht zu werden“, so Dell weiter.

Bis zum Abschluss der Transaktion, zu dem es voraussichtlich in sechs bis neun Monaten kommt, sollen die Geschäfte wie gewohnt weiterlaufen.

Dell befindet sich wegen der Übernahme von EMC (2016) und dem Weggang von der Börse in Jahr 2013 (seit Ende 2018 wieder an der Börse) schon länger in den roten Zahlen und kann die Finanzspritze gut gebrauchen.

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