Qumulo Scale Anywhere und Fujitsu-Kooperation Data Management der nächsten Stufe für die Hybrid-Cloud

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Qumulo startet die nächste Stufe der Scale Anywhere Platform für Edge und hybride Cloud. Neu in dieser Version sind der Qumulo Global Namespace und Azure Native Qumulo (ANQ) mit niedrigeren Kosten. Zudem baut das Unternehmen die Kooperation mit Fujitsu aus.

Morgenröte für Qumulo in der Cloud: Die neuste Version von Azure Native Qumulo soll besser skalierbar und um 80 Prozent günstiger sein als vergleichbare Storage-Services für große Datenmengen. Die Untergrenze liegt bei 100 TB.(Bild:  Marco Attano - stock.adobe.com)
Morgenröte für Qumulo in der Cloud: Die neuste Version von Azure Native Qumulo soll besser skalierbar und um 80 Prozent günstiger sein als vergleichbare Storage-Services für große Datenmengen. Die Untergrenze liegt bei 100 TB.
(Bild: Marco Attano - stock.adobe.com)

Qumulo sieht sich selbst als einer der führenden Anbieter für das Speichern und die Verwaltung großer Mengen unstrukturierter Daten. Das eigene verteilte Enterprise-Scale-Dateisystem im Datacenter, an Edge-Standorten und in der Cloud, gab es zunächst nur als selbstverwaltete Lösung bei AWS und in der Google Cloud. Seit August dieses Jahres ist der Azure Native Qumulo Scalable File Service auch hierzulande verfügbar und nun folgt eine neue Version des vollständig verwalteten Services in der Microsoft-Cloud. Sie bildet die erste Komponente der neuen Scale-Anywhere-Plattform des Storage-Anbieters, mit dem Global Namespace (Q-GNS) als übergreifende Verwaltungsebene für Edge und hybride Cloud. Mit Q-GNS soll der Zugriff auf entfernte Daten ebenso einfach möglich sein, wie der auf lokale Daten. Dabei sind verschiedenen Szenarien möglich, wie etwa die automatische Synchronisation verschiedener lokaler Standorte und der Cloud oder automatisches Tiering mit der Cloud.

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Azure Native Qumulo

Die gemeinsam mit Microsoft entwickelte Storage-Lösung für Azure trägt inzwischen den Namen Azure Native Qumulo (ANQ). Neben der Unterstützung von Q-GNS ist sie laut Hersteller flexibler, performanter und vor allem günstiger geworden.

Wie Fabrice Gourlay, EMEA-Vertriebschef bei Qumulo betont, ist ANQ um fast 80 Prozent günstiger als vergleichbaren Cloud-Lösungen und hat damit eine vergleichbare TCO wie On-Premises-Speicher bei einer Datenmenge von einem PB, aber mit einfacherer Verwaltung und Skalierbarkeit. Das Qumulo-Dateisystem soll durch die Kombination von NVMe-SSDs, Elastic Block Storage auf HDD und dem Azure Blob für selten genutzte Daten ein schnelles Enterprise-File-System bieten, das bei den Kosten nur wenig über denen von Qbject-Storage liegt. Mit KI-Hilfe sollen 99 Prozent aller Datenzugriffe mit niedriger Latenz aus dem Cache bedient werden.

Fabrice Gourlay, VP Sales EMEA bei Qumulo (Bild:  Qumulo)
Fabrice Gourlay, VP Sales EMEA bei Qumulo
(Bild: Qumulo)

Die Kunden können nun Kapazität und Performance unabhängig skalieren. Die Basisgröße bei Speichern liegt bei 100 TB und eine Datenrate von einem GBps ist im Grundpreis enthalten. Eine höhere Leistung wird dann pro Minute abgerechnet, sofern sie benötigt wird. Ein Ausrollen der Lösung auf Azure soll binnen 12 Minuten erledigt sein. Datendienste wie ein Multi-Protokoll-Zugriff, Snapshots, Quotas, Echtzeit-Datenanalysen und eine Enterprise-Security-Integration sind über Q-GNS ebenfalls gegeben. Redundanz wird über Azure ZRS erreicht, das Management erfolgt über die Azure-Tools oder Qumulos Nexus-Plattform.

Ausbau der Kooperation mit Fujitsu

Für On-Premises hat Qumulo den Vertrieb eigener Hardware schon vor geraumer Zeit beendet und beschränkt sich auf die Storage-Software. Für passende Storage-Systeme arbeitet der Hersteller mit Arrow, Fujitsu, HPE und Supermicro zusammen. Die Kooperation mit Fujitsu wird aktuell ausgeweitet. Die Qumulo-Software ist nun auf den neuen NVMe-basierten Primergy-Systemen der RX2540-M7-Serie mit bis zu zwei Intel-Sapphire-Rapids-Prozessoren verfügbar. „Er ist der ideale Server für Business-kritische Workloads wie KI, Machine Learning, Rendering oder In-Memory-Datenbanken“, sagt Gourlay dazu. Christian Leutner, Chef des European Platform Business bei Fujitsu ergänzt, die „Integration auf der Primergy RX2540 M7 gibt unseren Partnern im Channel die Möglichkeit, von unserer Kooperation mit Qumulo zu profitieren und die Lösung zu vertreiben.“

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