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Juniper setzt auf umfassende Lösungen

Das Netzwerk ist ein lebender Organismus

| Autor: Sylvia Lösel

SDN, 5G, IoT, Edge Computing – wenn es um Netzwerke geht, wird es so schnell nicht langweilig.
SDN, 5G, IoT, Edge Computing – wenn es um Netzwerke geht, wird es so schnell nicht langweilig. (Bild: patila - stock.adobe.com)

Egal ob drahtgebunden oder drahtlos – Netzwerke wachsen in Zeiten der Digitalisierung exorbitant. Mit dem IoT müssen neue Schnittstellen bedient werden, die Security-Anforderungen werden höher und im Idealfall sorgt eine umfassende Managementplattform für den Durchblick. Netzwerk-Spezialist Juniper sieht sich für diese Szenarien bestens gewappnet, wie Channel-DACH-Chef Marcus Ulonska verrät.

„Der Aufbau langfristiger Beziehungen macht mir mehr Spaß als der schnelle Geschäftsabschluss“, schmunzelt Marcus Ulonska, als er seine Begeisterung für den Channel erläutert. Er hat bei Juniper die Verantwortung für den Channel in der DACH-Region von Bernd Zeleken übernommen, der inzwischen eine EMEA-Position bekleidet. Im Zentrum stehen für Ulonska Kontinuität und der konkrete Nutzen, den Lösungen für Kunden haben. Als Beispiel für den Nutzen kann die jüngste Verlautbarung im Juniper-Universum dienen. Es geht um die Firewalls der ATP-Cloud- und SRX-Serie, die nun Botnet-Verkehr erkennen können, der über Verschlüsselung „verdunkelt“ wird. Dadurch erhalten Kunden eine höhere Transparenz und Richtlinienkontrolle über den verschlüsselten Datenverkehr, ohne dass eine ressourcenintensive SSL-Entschlüsselung erforderlich ist. Für Kunden, die SRX-Firewalls einsetzen, sind darüber hinaus keine zusätzlichen Hardware- oder Netzwerkänderungen für die Einrichtung und Verwaltung erforderlich.

Channel-Team verdoppelt

Passend zu diesen Entwicklungen fokussiert sich Juniper auf drei große Lösungsbereiche: Secure SD-Branch, AI-Enterprise und die Enterprise Multicloud. Es gilt, so Ulonska, Entwicklungsarbeit zu leisten. Vor allem bei Partnern, die bislang im klassischen Segment, sprich Hardwareverkäufen mit Services, unterwegs waren. Dass man diese Mission bei Juniper ernst nimmt, darauf weist Ulonska hin: „Für die channelfokussierten Rollen haben wir unser Team verdoppelt. Wir haben in die Distribution investiert und im Inside Sales unsere Stellen verdreifacht.“ Beste Voraussetzungen also, um als Partner gut betreut zu werden. Dabei ist dem Manager aber auch die Distribution wichtig. Konkret sind das in Deutschland die drei Distributoren Nuvias, Westcon und Tech Data. Die konstruktive Zusammenarbeit von Hersteller, Distributor und Partner ist ein Thema, das Ulonska im Gespräch immer wieder betont.

Contrail und Mist als strategische Bausteine

Mit dem Zukauf von Contrail (2012) und Mist (2019) hat sich Juniper eine gute Ausgangsbasis für SD-WAN und Managementplattformen geschaffen. Lange wurde Mist als Zukauf für das Thema „Wireless“ gesehen. Dass dem nicht ausschließlich so ist, stellt Ulonska klar. „Dank Mist haben wir eine KI-Engine, die wir ebenfalls in ein Gesamtkonzept rund um drahtlose und drahtgebundene Netze, OT und Security integrieren.“ Und selbiges passiert gerade. Mist-Kunden erhalten nämlich nun von den Juniper-Firewalls der SRX-Serie und der ATP-Cloud Threat Alerts. Administratoren können damit Sicherheitsrisiken schnell einschätzen, wenn Anwender und Geräte eine Verbindung zu drahtlosen Netzwerken herstellen. Über die Mist Cloud oder APIs lassen sich dann geeignete Maßnahmen ergreifen, zum Beispiel eine Daten-Quarantäne oder die Durchsetzung von Richtlinien. Dies fügt den bereits in der Mist-WLAN-Plattform vorhandenen Mechanismen eine weitere Sicherheitsebene hinzu. Und nicht nur das. Künftig, da ist sich Ulonska sicher, werden das Monitoring und die Visualisierung ein wichtiges Thema. „Man muss Dinge nicht mehr umständlich nachstellen. Alles wird bereits überwacht, und der Kunde kann aktiv informiert werden. Man sieht bereits Probleme, bevor die Auswirkungen spürbar werden. Diese Lösungen an der Hand zu haben, ist für unsere Partner extrem wertvoll. Juniper hat einen guten Schritt in Richtung Softwarecompany gemacht. Budgets werden kleiner, Aufgaben werden größer. Dieses Dilemma kann man nicht ausschließlich mit Hardware lösen.“

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