Die Praxis zeigt das Systemhäuser im Verbund auch große Projekte gewinnen Comteam-Partner treten gemeinsam gegen Branchengrößen an

Redakteur: Sarah Gandorfer

Einzeln mögen sie klein sein, doch in der Gemeinschaft sind sie stark – so präsentieren sich die zu Comteam gehörenden Systemhäuser. Aus dieser Perspektive können sie durchaus mit den großen überregionalen IT-Dienstleistern mithalten und diese auch ausstechen.

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Arndt Halbach, geschäftsführender Gesellschafter der RS Gesellschaft für Informationstechnik
Arndt Halbach, geschäftsführender Gesellschafter der RS Gesellschaft für Informationstechnik

Den Modemarkt Adler mit 130 Filialen in Deutschland, Österreich und Luxemburg mit Print-Systemen ausstatten und über eine Laufzeit von fünf Jahren betreuen – das können doch sicherlich nur die großen, überregionalen IT-Dienstleister wie Bechtle, Cancom und Co., möchte man meinen.

Weit gefehlt: Diesen Auftrag sackte Hanz Computersysteme, ein rund 20 Mitarbeiter zählendes Systemhaus, vergangenes Jahr ein. Das Unternehmen aus Diez an der Lahn ist Mitglied der Kooperation Comteam. Außerdem als Mitbewerber für das Projekt im Gespräch war ein großer IT-Dienstleister sowie der Direktvertrieb eines Drucker-Herstellers.

„Wir konnten hier durchaus mithalten, den durch die Zusammenarbeit der regional-ansässigen Comteam-Partner bündeln sich unsere Stärken und Kompetenzen. So haben wir uns bei weitentfernten Installationsarbeiten durchaus an andere Mitglieder gewendet“, erklärt Geschäftsführer Andreas Hanz, der zudem im Comteam-Beirat ist. „Bei großvolumigen und überregionalen Projekten kooperieren die Comteam-Partner, die sich zum Teil seit Jahren kennen und schätzen – mit großem Erfolg.“

Vorteile der Kleinen

Ähnliche Erfahrung kann Arndt Halbach, geschäftsführender Gesellschafter der RS Gesellschaft für Informationstechnik und ebenfalls im Comteam-Beirat, vorweisen.

Seine Firma ist mit 70 Mitarbeitern zwar größer, doch auch er muss sich gegen überregionale Branchengrößen durchsetzen. So geschehen bei einer Ausschreibung der Stadtwerke, wo zwei namhafte IT-Dienstleister mitmischten – einer aus der Region und einer mit bundesweiten Niederlassungen.

Halbach ergänzt: „Bei Comteam sind die fast alle Systemhäuser inhabergeführt und meist ist es dieser, der mit dem Kunden spricht. Bei den großen Wettbewerbern macht das der Vertrieb und dort herrscht bekanntlich eine starke Fluktuation. Entsprechend hat der Kunde mit wechselnden Ansprechpartnern zu tun.“

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über den Umsatz-Vergleich Comteam versus Bechtle und Cancom sowie das Problem 800 Systemhäuser unter einen Hut zu bringen.

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