IT-Zeitmaschine Computer werden unsichtbar und allgegenwärtig

Autor: Klaus Länger

Rupert Lehner, Head of Central and Eastern Europe & Products Europe, bei Fujitsu erwartet für die Zukunft eine Welt, in der Rechner auf Sprache reagieren und die Wand zum Bildschirm wird. Star Trek lässt grüßen!

Firmen zum Thema

Rupert Lehner, Head of Central and Eastern Europe & Products Europe, Fujitsu
Rupert Lehner, Head of Central and Eastern Europe & Products Europe, Fujitsu
(Bild: Fujitsu)

Was kommt Ihnen spontan in den Sinn, wenn Sie an die IT in den letzten 25 Jahren denken?

Lehner: Zwei Aspekte fallen mir hier aus dem Stand ein: Die Entwicklung des Mobilfunks oder die Bedeutung der ständigen Vernetzung sowie die Explosion der Datenmengen: 1996 bekam meine damalige Abteilung das erste Mobiltelefon, ein Siemens S4 mit ausziehbarer Antenne. Freitags erhielt ich es immer, um am Wochenende erreichbar zu sein. Im Jahr 2000 waren USB-Sticks mit 8 Megabyte Kapazität der Renner auf der CeBIT – heute knacken selbst lokale Speichermedien in Notebooks vielfach die Terabyte-Marke.

Welche Zukunftsvision schwebt Ihnen für die IT in zehn Jahren vor?

Lehner: Herkömmliche Computer werden immer mehr durch andere Systeme ersetzt: Bilder können an Wänden oder Tapeten angezeigt und benutzt werden, Spracheingabe wird zum Standard bei der Interaktion mit Computern und Künstliche Intelligenz wird uns massiv unterstützen. Wir werden ein Mobilgerät haben, mit dem sich sämtliche Authentifizierungen, Bezahlvorgänge etc. – abgesichert durch Biometrie – erledigen lassen. Klassische Ausweise und Zugangskarten, EC- und Kreditkarten verschwinden dadurch nach und nach vom Markt.

(ID:46281824)

Über den Autor

 Klaus Länger

Klaus Länger

Redakteur