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Service-Desk als Schwerpunkt
ITB: Was sind Ihre Pläne für das laufende Jahr?
Louis: Computacenter ändert im Juni sein Branding. Momentan heißt die Zeile unter dem Logo „Services & Solutions“. Künftig lesen Sie hier „Enabeling Users“. Das entspricht, wofür wir stehen: Computacenter unterstützt Kunden dabei, dass ihre User schneller, effizienter und besser arbeiten können.
ITB: Das haben sich andere IT-Dienstleister auch zum Ziel gesetzt. Können Sie das bitte konkretisieren?
Louis: Wir haben in diesem Jahr drei strategische Schwerpunkte. Zum einen Internationalität. In diesem Bereich sind wir gut unterwegs, werden aber unsere globalen Erbringungsstrukturen und unsere internationale Leistungsfähigkeit deutlich ausbauen. Wo die Computacenter-Gruppe kein eigenes Angebot hat, werden wir weiterhin Leistungen über Partner erbringen. Das zweite, sehr komplexe Thema ist Mobility. Hier werden wir mobile, geräteübergreifende Plattformen schaffen, die Kunden in einem globalen Umfeld benötigen. Der dritte Punkt ist der Service-Desk.
ITB: Letzteres ist ungewöhnlich. Was tun sie in diesem Fall für ihre Kunden?
Louis: Vermutlich denken Sie, das sei ein langweiliges Thema. Aber spannend wird es, wenn man sich überlegt, wie man User zufriedenstellen kann. Heute werden Help-Requests in der Regel via Anruf oder online gestellt. Meist sind das Passwort-Resets, wiederkehrende Probleme oder nochmals aufgegebene Tickets, da keine Rückmeldung erfolgte. Vieles kann man automatisiert lösen oder die Anwender können es selber machen. Und die heutige Generation ist es gewohnt, sich selber zu helfen. Entsprechend kann man hier mit Wissensdatenbanken arbeiten. Oder auch mit Chats, um sich mit Leuten, die für die gleiche Angelegenheit schon eine Lösung gefunden haben, auszutauschen. Alles in allem bedeutet es für den Anwender, dass sein Problem schneller aus der Welt ist und für das Unternehmen, dass es Kosten spart, wenn keine externe Hilfe benötigt wird.
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