Marke bleibt erhalten Computacenter kauft Becom zur Ergänzung der IBM-Sparte

Redakteur: Sarah Gandorfer

Der herstellerübergreifende IT-Dienstleister Computacenter hat die aus der insolventen TDMi herausgelöste Becom Informationssysteme übernommen. Die Marke soll in Bezug auf IBM-Datacenter-Lösungen erhalten bleiben.

Firmen zum Thema

Oliver Tuszik, Vorstandsvorsitzender von Computacenter
Oliver Tuszik, Vorstandsvorsitzender von Computacenter
( Archiv: Vogel Business Media )

Computacenter hat mit der kartellrechtlichen Genehmigung die Übernahme der auf IBM-Mainframe- und Midrange-Systeme spezialisierten Becom Informationssysteme bekannt gegeben. Diese wurde Anfang September aus der insolventen TDMi-Gruppe herausgelöst. Laut Unternehmensangaben arbeitet der IBM-Premier-Partner mit seinen derzeit 120 Mitarbeitern seit seiner Gründung im Jahr 1994 beständig und profitabel. Über den Kaufpreis wollten sich die beiden Firmen nicht äußern.

„Becom und Computacenter ergänzen sich perfekt. Zum einen haben unsere Unternehmen kaum Überschneidungen bei den Zielkunden. Zum anderen komplettieren wir mit dem Know-how der neuen Kolleginnen und Kollegen und den Zertifizierungen von Becom unser Datacenter-Angebot“, betont Oliver Tuszik, Vorstandsvorsitzender von Computacenter. „Im Gegenzug bringen wir finanzielle Sicherheit und den Zugang zu einem breiten Produkt- und Serviceportfolio mit in die Ehe. Von dem Zusammenschluss profitieren also sowohl unsere neuen Kolleginnen und Kollegen als auch unsere nun gemeinsamen Kunden.“

Der Name Becom bleibt

Da die Marke Becom gut am Markt positioniert ist, soll der Name in Bezug auf die auf IBM-Datacenter-Lösungen fokussierte Sparte der neuen Mutter bestehen bleiben. Zudem soll der bisherige Becom-Geschäftsführer Detlef Linde zusammen mit seinem Management-Team diese Sparte weiterführen.

(ID:2042395)